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Xtext 2.18 überarbeitet eine Ansicht und schließt zu Java auf

Xtext erscheint rechtzeitig für die neue Eclipse-Version und liefert einige Neuerungen für Entwickler.

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Das Open-Source-Framework Xtext ist in Version 2.18 und damit passend zum kommenden Release von Eclipse 2019-06 erschienen. Das Framework zur Entwicklung von Programmiersprachen und Domain Specific Languages (DSL) liefert dabei unter anderem neue Funktionen für die Programmiersprache Xtend, um weiter an Java anzuknüpfen, neue Quick Fixes für die Xtext-Grammatik sowie eine überarbeite Ansicht für die Suche nach Referenzen in einer Codebasis. Zusätzlich gibt es einige Verbesserungen für den Support des Language Server Protocol.

In der neuen Version versteht Xtend nun den Ternary-Ausdruck von Java und unterstützt außerdem Try-With-Ressourcen. Ersteres sei laut den Xtext-Machern zwar reine Geschmackssache, ein effizienter Umgang mit schließbaren Ressourcen sei aber ein großer Mehrwert. Die Funktionen sollen auch in Legacy-Szenarien verfügbar sein, die noch auf alte Java-Versionen angewiesen sind.

Wer eine Codebasis durchsucht, kann nun in der "Find References"-Ansicht gefundene Ergebnisse direkt kopieren, um beispielsweise Notizen zu machen. Möchten Anwender hingegen nur einen Teil der Resultate sehen, können unerwünschte Vorkommnisse jetzt mit einem einfachen Klick auf Remove Selected Matches entfernt werden. Darüber hinaus hat der Grammar Editor von Xtext eine Lösung für das Validierungsproblem bei leeren Keywords erhalten. Nutzer können sich jetzt entscheiden, ob Xtext das Schlüsselwort entfernen soll oder durch einen bestimmten Wert ersetzen soll.

Implementierungen von Erweiterungen haben nun Zugriff auf indizierte Ressourcen. Das Reporting für Build-Ergebnisse hat das Xtext-Team ebenfalls repariert. Bislang waren wohl einige Benachrichtigungen abhanden gekommen, sodass der Editor keine Events für fertiggestellte Builds mehr erhielt. Auch die Kommunikation in die andere Richtung soll sich verbessert haben und der Server sollte keine Änderungen an Ressourcen mehr verpassen.

Eine vollständige Liste der Änderungen bietet der Blogbeitrag im itemis-Blog zum Release. (bbo)