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Zend springt auf DevOps-Zug auf

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Zend Enterprise, eine über viele Jahre maßgeblich in die PHP-Entwicklung involvierte Firma, hat neue Versionen von Zend Server und Zend Studio veröffentlicht. Der Schwerpunkt der Neuerungen von Zends neuem PHP-Anwendungsserver mit der Versionsnummer 6 liegt darin, die Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Entwicklermannschaft und Systembetriebsseite bewältigen zu können.

Das Unternehmen springt dadurch auf den Zug der DevOps-Bewegung auf, deren Ziel Methoden für die bessere Kommunikation, Zusammenarbeit und Integration zwischen Entwicklung und Operations sind. Diese sind vor allem wichtiger denn je, da der Trend dahin geht, dass Unternehmen zunehmend kleine Änderungen häufiger freigeben müssen und ihre Anwendungen fortwährend testen. Um konkurrenzfähig zu sein, sind nicht mehr jährliche große Releases, sondern Updates und Patches in kurzen Intervallen die Strategie vieler Firmen.

Zeev Suraski, Mitbegründer und CTO des Unternehmens, erklärte im Gespräch mit heise Developer, dass Zend Server 6 so konzipiert worden sei, dass sich Schuldzuweisungen zwischen Entwicklern und Betrieblern vermeiden ließen. Er enthält neue Performancewerkzeuge, eine verbesserte Berechtigungsverwaltung und Applikationsüberwachung, um Entwicklern beim Beheben von Fehlern in der Produktion zu helfen.

Hervorzuheben ist der "Black Box Recorder", der die Fehler in einer Anwendung detailliert skizziert, wodurch die Probleme transparent für beide Seiten nachvollziehbar sind. Dadurch können Teams viel Zeit sparen, die sie sonst aufwenden müssen, um Fehler zu finden. Die Software integriert sich außerdem in die derzeit aktuelle Version 2.x des Zend Framework und kann durch ihre API-Architektur Tools wie Hudson, Jenkins, Travis CI, Nagios oder HP OpenView einsetzen.

Die ebenfalls neue Entwicklungsumgebung Zend Studio 10 ist auf die Neuerungen von Zend Server 6 und Zend Framework abgestimmt. Hinzugekommen sind außerdem die Unterstützung von PHP 5.4 sowie die Integration von PhoneGap und jQuery. Die sich in Eclipse integrierende IDE soll sich dadurch mittlerweile auch für die Entwicklung mobiler und Cloud-Anwendungen (beispielsweise Red Hat OpenShift und die Zend Developer Cloud) eignen. (ane)