Zusammenarbeiten und erschaffen: Red Hat macht das CO.LAB mobil

Experimentieren, lernen und dabei Neues erschaffen. Dazu will Red Hat vor allem junge Mädchen mit der Open-Source-Stories-Initiative CO.LAB animieren. Das im April in Boston gestartete Programm geht nun auf Roadshow – zunächst in den USA.

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Zusammenarbeiten und erschaffen: Red Hat macht das CO.LAB mobil

(Bild: Red Hat)

Mit einer Gruppe von Teenagern aus Boston startete Red Hat im April dieses Jahres ein Experiment: Die 25 Schülerinnen – allesamt latein- und afroamerikanischer Abstammung – sollten gemeinsam die Prinzipien von Open Source und Kollaboration kennen- und nutzen lernen. Ziel der Initiative CO.LAB war es, kooperatives Arbeiten und Experimentieren in einem Projekt umzusetzen, das die Brücke von der Technik zum kulturellen Schaffen schlägt. Dazu sollten die Mädchen am ersten Tag zunächst einen Raspberry Pi zur Digitalkamera aufrüsten und programmieren. Am zweiten Tag diente diese Kamera dann als Werkzeug für eine Fotostory. Dazu fotografierten die Schülerinnen Szenen in ihrer Nachbarschaft, die sie später zu einer Geschichte zusammenstellten. Dabei sollten sie sich an dem Gedicht "I Am The World" der irischen Schriftstellerin Dora Sigerson Shorter orientieren.

Für das CO.LAB-Experiment hatte Red Hat bewusst Mädchen aus einem weniger privilegierten sozialen und schulischen Umfeld ausgewählt. Zum einen, weil sich das Unternehmen generell dem Thema Diversity verschrieben hat, aber auch weil Red Hat gezielt Frauen fördern möchte – wie beispielsweise mit dem bereits 2015 erstmals ausgeschriebenen Women in Open Source Award. Das CO.LAB soll vor allem dabei helfen, die Kollaborations- und Problemlösungskompetenzen von Schülerinnen weiterzuentwickeln, um sie auf eine Karriere in den STEAM-Bereichen (Science, Technology, Engineering, Arts, Math) vorzubereiten – ähnlich den MINT-Initiativen hierzulande.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Boston setzt Red Hat die CO.LAB-Initiative nun auch in weiteren Städten an der US-Ostküste fort. Für die Roadshow des CO.LAB-Trucks konnte das Unternehmen inzwischen auch eine Reihe von Unterstützern gewinnen – darunter einige Universitäten, öffentliche wie auch private Bildungseinrichtungen und die Organisation Girls Inc. (map)