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c't <webdev>: Professionelle Frontends

Die Konferenz der c't behandelt das gesamte Spektrum der Themen rund um Frontend-Entwicklung.

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Kein Bereich der Software-Entwicklung verändert sich so schnell und ist so facettenreich wie der der Frontends - zum Beispiel bei den Web-Frameworks: Viele Unternehmen setzen auf React und Angular; seit ein, zwei Jahren wird zudem Vue.js immer beliebter. Daneben wird es immer populärer, sich sein eigenes System von Frontend-Komponenten zusammenzubauen.

Auch bei JavaScript tut sich eine Menge: Als TypeScript wurde die Sprache mit einer statischen Typisierung und gängigen Funktionen aus der objektorientierten Welt kombiniert. Vielleicht benötigt die Web-Welt eine völlig neue Sprache (die nach JavaScript transpiliert): ReasonML ist sowohl funktional als auch objektorientiert und bietet JavaScript-Entwicklern einen einfachen Einstieg

Estelle Weyl während ihrer Keynote im letzten Jahr.

Die Anforderungen an die Sicherheit entwickeln sich ebenfalls weiter. Mit neuen HTTP-Headern etwa kann man seine Anwendungen gegen Angriffe härten. So sinnvoll OAuth zur Athentifizierung sein mag - der Teufel steckt im Detail. Daneben lauern viele weitere potenzielle Probleme, die vielleicht nicht jeder auf dem Schirm hat. So kann eine Anwendung von Injektionen in anderen Komponenten wie Templates betroffen sein.

"Frontend" bedeutet aber nicht automatisch "klassische Website". Man kann seine Kunden zum Beispiel auch per Sprachschnittstelle erreichen -- etwa per Chatbot. Oder man präsentiert sich mit einer Augmented-Reality-Gallerie.

"Entwicklung" umfasst zudem nicht nur technische Tools, sondern auch die Arbeit im Team. Eine gute Fehlerkultur gehört dazu. Von Zeit zu Zeit kann es hilfreich sein, einen Schritt zurück zu machen und über Veränderungen nachzudenken- sei es bei einer Zeile Code, dem Framework oder dem gesamten Produkt.

Die c't <webdev> tritt an, in rund 40 Vorträgen die gesamte Bandbreite der Frontend-Entwicklung zu verhandeln. Alte Angular- und React-Hasen lernen neue Funktionen ihrer Frameworks kennen. Einsteiger finden grundlegende Vorträge etwa zu den Themen CSS, Accessibility oder GraphQL. In mehreren Vorträgen zeigen Profis ihre Best Practices, zum Beispiel beim Relaunch einer großen Verlags-Website.

Neben den Fachvorträgen bleibt genügend Zeit und Raum für entspanntes Netzwerken und persönliche Gespräche. Am Abend des ersten Tages wird es ein Get Together mit Fingerfood und Kölsch geben, bei dem sich Gleichgesinnte zu den unterschiedlichen Themen austauschen können.

Veranstaltungsort ist wieder das Kölner Komed.

Die Konferenz findet am 5. und 6. Februar im Kölner Veranstaltungszentrum Komed statt. Ganztägige Workshops am Vortag, den 4.2., geben Teilnehmern zudem die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen: Schwarze Magie in TypeScript: Deep Dive, React - Eine praktische Einführung mit Hooks und TypeScript, Build a production ready PWA with Angular and Firebase, Intensiv-Workshop: CSS (endlich) lieben lernen und JavaScript Testing 2020.

Alle Räume und Foyers im Komed sind barrierefrei gestaltet. Das Komed liegt im zentral gelegenen MediaPark. In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche Hotels. Alle Details zur neuen Konferenz stehen auf der Website der Veranstaltung. Dort können Sie auch Tickets buchen. Ein Ticket für die zwei Konferenztage kostet 699 Euro, ein Ticket für einen Workshop kostet 499 Euro. Ein Kombiticket für einen Workshop und die Konferenz kostet 1099 Euro.

Die c't <webdev> bietet Diversity-Tickets an, um ein ausgewogenes Teilnehmerfeld zu garantieren. Interessierte, die zu einer unterrepräsentierten Gruppe in der Technologiebranche zählen, können sich für die vergünstigten Eintrittskarten bewerben. Sie möchten an der c't <webdev> teilnehmen, fühlen sich aber unwohl dabei, die Konferenz alleine zu besuchen? Vielleicht finden Sie ja auf der Plattform Conference Buddy eine Begleiterin oder einen Begleiter. (jo)