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camunda unterstützt CMMN-Standard

Das quelloffene Werkzeug zur Prozessautomatisierung unterstützt nun den OMG-Standard Case Management Model and Notation, der beim Abbilden unstrukturierter betrieblicher Abläufe helfen soll.

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Der Berliner Softwarehersteller Camunda hat die Version 7.2 seiner gleichnamigen Open-Source-Software zur Prozessautomatisierung veröffentlicht. camunda enthält nun die vermutlich weltweit erste Implementierung des CMMN-Standards der Object Management Group (OMG), die auch für die Standardisierung der Business Process Model and Notation (BPMN) zuständig ist.

CMMN steht für Case Management Model and Notation und soll beim Abbilden unstrukturierter betrieblicher Abläufe helfen, die eine besondere Flexibilität benötigen. Beispiele hierfür sind die Antragsprüfung in der Versicherungswirtschaft, die medizinische Versorgung oder auch das Beschwerdemanagement. Laut camunda sind die meisten Geschäftsprozesse nicht strukturiert oder unstrukturiert, sondern eine Mischung aus beidem. Deshalb sollten Workflow-Anwendungen BPMN- und CMMN-Modelle kombinieren und aus Anwendersicht verzahnen.

Außerdem enthält Camunda 7.2 eine neue Aufgabenliste, die offenbar in Zusammenarbeit mit der Münchner DAB Bank AG entstanden ist, und die Software soll sich performanter verhalten und skalierbarer sein. Zusätzlich wurde die Unterstützung von Datenformaten wie JSON und XML, Skriptsprachen wie JavaScript, Groovy, Jython oder JRuby sowie Template-Engines für Workflows erweitert. (ane)