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iOS-Apps im Apple Store kontinuierlich ausliefern mit Visual Studio Team Services

Das kontinuierliche Ausliefern von Builds einer iOS-App adressiert die neue IDE-Erweiterung für Visual Studio Team Services und Team Foundation Service, die nun in Microsofts Visual Studio Marketplace zu finden ist.

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iOS-Apps im Apple Store kontinuierlich ausliefern mit Visual Studio Team Services

In Microsofts Visual Studio Marketplace findet sich eine neue IDE-Erweiterung, mit der sich aus den Visual Studio Team Services (VSTS) heraus die Continuous Delivery von iOS-Apps in Richtung Apples App Store bewerkstelligen lassen soll. Gleiches gilt für den Team Foundation Server (ab 2015 Update 3 oder neuer). VSTS ist die Cloud-Variante des Team Foundation Server, die bis vor knapp einem Jahr noch unter dem Namen Visual Studio Online lief.

Eine vergleichbare Erweiterung gab es bislang bereits in Googles Play Store. Sie ermöglicht das kontinuierliche Ausliefern von Android-Apps in Richtung Googles Marktplatz.

Die Apple App Store genannte Erweiterung ist im "Visual Studio Marketplace"-Bereich "Visual Studio Client Tools" zu finden. Laut Madhuri Gummalla, die Teil des VSTS-Team ist, basiert sie auf dem Open-Source-Projekt Fastlane, einem populären Open-Source-Toolset für iOS-Entwickler. Mit ihm lassen sich Deployment-Pipelines für unterschiedliche Umgebungen bestimmen und umsetzen – mit dem Ziel, den Releaseprozess einer App zu vereinheitlichen und zu automatisieren. Hierfür gibt es Integrationen mit anderen Produkten von Fastlane, aber auch mit Tools wie den Abhängigkeitsmanager CocoaPods oder das Build-Werkzeug Gradle.

Die Erweiterung nimmt sich zweier Build-Aufgaben und eines Service an, mit dem sich App-Store- oder iTunes-Connect-Credentials verwalten lassen. Es geht hier einerseits um das Hochladen des Builds einer App zum App-Testing-Dienst TestFlight, andererseits um das Hochladen einer App samt Metadaten und Screenshots zu iTunes Connect sowie schließlich um das Einreichen einer Anwendung in den Review-Prozess des App Store.

Den Open-Source-Code der neuen Erweiterung hat Microsoft auf GitHub bereitgestellt. Die Nutzung von Fastlane erfordert die Installation von mindestens Ruby 2.0. (ane)