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jClarity: Neuer Cloud-Dienst für Java-Performance-Tests

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Das 2012 gegründete britische Startup-Unternehmen jClarity ist bislang vor allem durch das seit Dezember 2013 verfügbare Garbage-Collection-Analysewerkzeug Censum in Erscheinung getreten. Nun hat die Firma das eigentliche Flaggschiff-Produkt nachgezogen. Es heißt ebenfalls jClarity und verspricht das Ende von Performance-Problemen für jegliche mit JVM (Java Virtual Machine) betriebener Software.

Der Cloud-Service installiert einen Agenten auf den zu überwachenden Systemen und liefert die Ergebnisse zur Analyse an jClarity. Dabei werden beispielsweise I/O-Flaschenhälse, Garbage-Collection-Probleme, Deadlocks und Wartezeiten untersucht und gemeldet. Der Agent ist eine kleine Java-Anwendung, die als Prozess auf dem zu überwachenden System läuft. Er berichtet an die Sammelstelle in der Cloud. Über ein Dashboard kann der Kunde sich die gesammelten Ergebnisse anschauen.

Der Dienst wird in drei verschiedenen Versionen zur monatlichen Miete angeboten. Die Basic-Variante bietet die vollständige Diagnose sowie eine 14-tägige Datenspeicherzeit für umgerechnet etwa 18 Euro. Die Pro-Version (ca. € 90 pro Monat) erlaubt auch das automatische Setzen von Analysepunkten auf einer unbegrenzten Datenbasis. Zusätzlich wird noch eine Enterprise-Version mit kundeneigenem Hosting auf Projektbasis angeboten. Zum Start wird nur Linux unterstützt.

Hinter jClarity stehen mit Ben Evans, Martijn Verburg und Kirk Pepperdine keine Unbekannten in der Java-Szene. Sie sind äußerst aktive Mitglieder in Java User Groups und des Adopt-a-JSR-Programms, aber auch als Experetn für das Performance-Tuning bekannt. (Markus Eisele) / (ane)