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Die ersten Apps für Android Wear

Software-Futter für die Smartwatches Samsung Gear Live und die LG G Watch

Wenn Sie Ihre Android-Apps schon immer einmal auf den Arm nehmen wollten, dann haben Sie mit einer Smartwatch und Android Wear im wahrsten Sinne des Wortes die Gelegenheit dazu. Gekoppelt mit einem passenden Smartphone, informieren die Wearables beispielsweise über das Wetter, neue Nachrichten oder auch Reisedaten. Was die schlauen Uhren derzeit alles können, zeigt unser Querschnitt durch das App-Angebot.

Aktuell erfahren Wearables viel Aufmerksamkeit. Doch was sind diese neuartigen Geräte überhaupt? Einfach ausgedrückt sind es Accessoires, die man am Körper trägt und die jede Menge Elektronik mitbringen, um einem das Leben zu erleichtern – angefangen damit, dass sie den ständigen Griff nach dem Smartphone überflüssig machen. Zu den bekanntesten Wearables gehört Google Glass, eine Brille mit Head-up-Display, das Informationen direkt in das Brillenglas projiziert. Aktuell besonders im Fokus stehen jedoch Smartwatches wie die Pebble oder die neuen, auf Android Wear basierenden Samsung Gear Live (siehe Abbildung links) und LG G Watch. Mit der iWatch wird wohl auch Apple voraussichtlich ab Oktober 2014 auf dem Markt der Smartwatches mitmischen.

Smartwatches sind elektronisch aufgepimpte und intelligente Armbanduhren, die sich mit dem eigenen Smartphone koppeln lassen und daraufhin Infos, etwa Nachrichten oder Wetterdaten, am Handgelenk anzeigen. Sie dienen somit als Eingabehilfe und Display-Erweiterung für das Telefon. Welche Informationen angezeigt und wie sie aufbereitet werden, hängt dabei von den verwendeten Apps ab. Dank eines eingebauten Mikrofons ist es sogar möglich, die passenden Antworten auf Textnachrichten zu diktieren, sofern die Apps dies unterstützen. Einige der auf die Smartwatches abgestimmten Apps nutzen die Spracherkennung auch für Steuerungsbefehle und senden diese ans verbundene Smartphone. Praktisch ist das zum beispiel auf dem Fahrrad – muss man doch nun nicht mehr immer erst das Smartphone aus der Tasche kramen, um kurz und knapp eine Nachricht zu beantworten.

Das Display einer Smartwatch ist bei weitem nicht so groß wie das eines Touchphones, Phablets oder gar Tablets. Deshalb laufen Apps, die es für Android gibt, standardmäßig zunächst nicht auf Smartwatches – man ist also darauf angewiesen, dass die Hersteller der eigenen Lieblings-Apps eine Unterstützung für Android Wear einbauen. Android Wear selbst ist wiederum ein Abkömmling des bekannten Mobil-Betriebssystems Android, das in einer aktuellen Version auf dem verbundenen Smartphone laufen muss, um eine problemlose Kommunikation zwischen Uhr und Telefon zu ermöglichen. Dazu ist es im Vorfeld notwendig, die entsprechende App Android Wear auf dem Smartphone zu installieren, die im Anschluss Kontakt zur Smartwatch sucht und die Verbindung aufbaut. Die Armbanduhr ist dabei die ganze Zeit aktiv, die Sprachsteuerung lässt sich jederzeit durch das Sprechen der Worte "Ok Google" aktivieren. Die ständige Aktivität, das kleine Gehäuse und somit auch ein recht kleiner Akku führen dazu, dass die Smartwatch bei normalem Gebrauch nahezu jede Nacht an die Steckdose muss – das geschieht über ein mitgelieferts USB-Ladekabel.

Das schickste Wearable nützt freilich wenig, wenn es kaum geeignete Apps dafür gibt. Bei den Smartwatches kam in den letzten Wochen glücklicherweise Bewegung in die Angebotspalette, nicht zuletzt angetrieben durch die Markteinführung der LG G Watch und der Samsung Gear Live. Aktuell finden sich etwas über 30 Apps im deutschen Google Play Store, die Android Wear unterstützen und mit dem Smartphone Daten austauschen. Doch auch abseits des offiziellen Android-Stores findet man manches Software-Futter für die Wearables. Dabei sind viele dieser Apps tatsächlich nützlich und gut für den Einsatz auf Smartwatches angepasst. So laufen beispielsweise die beiden Google-Apps Maps und Hangouts auf den neuen Geräten. Erstere beschränkt sich in der Uhren-Version allerdings auf Navigations-Informationen. Die Routenplanung selbst nimmt man auf dem Smartphone vor, das auch das GPS-Signal liefert. Runtastic gibt Lauf- und Fitnessinformationen aus, Google Notizen erlaubt das schnelle Diktieren kleiner Texte und CloudMagic stellt einkommende E-Mails dar. Für Vielflieger gibt es von einzelnen Fluggesellschaften kleine Apps zur Anzeige aktueller Fluginformationen. Wie nicht anders zu erwarten, sind viele dieser ersten Apps jedoch auf den amerikanischen Markt zugeschnitten und für deutsche Nutzer mal mehr, mal weniger nützlich. Dennoch zeigt der Querschnitt durch das aktuelle Angebot anschaulich, welches Nutzungsspektrum die Wearables am Arm bieten und wo die Reise mittelfristig wohl auch für deutsche Anwender hingehen wird. Klicken Sie sich durch die Galerie, um einen Eindruck von den Möglichkeiten zu bekommen!

Viel Spaß beim Stöbern!

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