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Re: Standardisierung der Akkus längst überfällig

bobo konijn schrieb am 18.04.2019 09:55:

Ein Auto von 9,4 Jahren mit Verbrennungsmotor ist noch voll funktionstauglich und hat noch 100% von seiner ursprünglichen Reichweite. Es könnte mit guter Pflege durchaus noch weitere 10 Jahre fahren ohne große Einschränkungen.

Bei einem E-auto vom gleichen Alter dagegen ist davon auszugehen, dass die Reichweite deutlich weniger geworden ist und dass bald ein (teurer!) Akkutausch fällig ist. Wer würde sich so ein Auto gebraucht kaufen?

Mal abgesehen davon, dass Tesla die Akkus für ein paar Tausend Euro tauscht (laut einem Beitrag hier ist das sogar billiger als der Tausch einer Kupplung eines Mittelklasse-Audis), ist bei einem gebrauchten E-Auto interessant wie oft die Akkus geladen wurden, da Akkus nur eine bestimme Anzahl an Ladezyklen haben. Bei aktuellen LiOn-Akkus liegt die Lebensdauer wohl bei ca. 1500 Aufladungen, wenn das Fahrzeug also lediglich 500 Mal aufgeladen wurde, dann hält der Akku noch ewig.

So etwas ähnliches gibt es ja auch bei Notebooks, die tatsächlich sogar die gleichen Zellen verwenden: wenn ich mein Notebook jeden Tag am Strom betreibe und dadurch auch ständig das Akku lade, dann ist das nach ein paar Jahren durch, wenn ich das Akku rausnehme oder den Rechner auch mal ohne Steckdose benutze (bis das Akku fast leer ist?), dann hält so ein Akku vielleicht auch mal 10 Jahre oder mehr...?

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