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  • dieGrüneFee

896 Beiträge seit 22.11.2006

Der Käfer - ein Auto für Nützliche Idioten ...

... entworfen, um ein Versprechen zu brechen, einen Krieg zu finanzieren - dessen Stahl für Panzer gebraucht wurde und für die Errichtung strategischer Fernwege zur Propaganda diente.

Einen Krieg später kam dann die Massenmotorisierung - und die Einleger gingen (fast) leer aus.

Die Idee/das Mem der Massen-Motorisierung, wurde ersonnen, damit das Militär mobil wurde. Schlecht für die Polen, die ´39 nur Pferde und ein paar LKW hatten.

Schlecht schließlich für die Deutschen - weil Henry Ford das Fließband lange vorher erfunden hatte und die US-Army noch "mobiler" war...

So geht das nun seit 100 Jahren:

in den 80ern pumpte man Alu zu horrenden Felgenpreisen in den Rohstoffkreislauf - bekommen haben die Leute Leichtmetallfelgen, die 50% schwerer als jede Stahlfelge waren.

Die Autos, die man dann aus diesem Leichtmetall baute, sind heute schwerer als ihre Vorfahren.

Warum sollte also Elektro ein Versprechen werden, daß nicht gebrochen wird?

Die Dinger sind derzeit in keinster weise nachhaltig, die Emissionen werden nur verlagert, der Wertverlust ist immens und die Akkus haben nach zwei Jahren nur noch 80% Kapazität. Unterwegs laden kostet schon heute wesentlich mehr, als den meisten klar ist. Dazu ist eine Lade-Infrastuktur notwendig, die vermutlich nur zufällig ein großer Hersteller aus derselben Provinz unseres geschätzten Ministers liefern wird...

Wachstum durch Glaube also - es würde mich nicht wundern, wenn uns die Chinesen bis 2028 abgehängt haben. Die wachsen nämlich durch Mehrwert, sind billiger, können Qualität und werden irgendwann auch Standards exportieren. Außerdem sparen sie sich gesellschaftliche Selbstfindung und sind dadurch immer schneller am Markt.

Über Lithium denke ich, daß sein wichtigster Vorteil ist, daß der Energiespeicher nicht wie fossiler Kraftstoff vernichtet wird. Das ändert aber die steuerliche Behandlung, weil das Argument der Kapitalvernichtung wegfällt.

Naiv ist also, wer glaubt, der Staat würde/könnte auf die Einnahmen verzichten! Insbesondere bei DEN anstehenden Investitionen!

Konsequent weitergedacht sind dann Strom und Kohlenwasserstoffe komplementäre Güter - d.h. die Kosten werden nicht an ihrer Entstehung (z.B. erneuerbare Energien) gemessen, sondern an dem gestifteten Nutzen (Weg A nach B...).

Brot und Mais wurden auch teurer, als sie mit Bio-Ethanol und -Diesel um die Ressource Acker konkurieren mußten...

Am Ende wird es also teurer - und den Mehrwert kassiert der Staat.

Sollte Lithium (oder was besseres...) wirklich mal Bedeutung haben, könnte auch noch ein POTUS kommen, und seine Währung dran koppeln... ;-)

Dann fängt das Elend von vorne an.

Der Nutzen von Elektro ist derzeit fraglich - und wenn doch, würde mich sein Verbleib interessieren.

Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich das also für eine weitere Umverteilung im Namen von präventiven Humanismus und der Ökölogie - welche die Leute noch mehr Geld und Lebenszeit kosten wird: also für geistige Versklavung.

Die Geschichte hat immer nur gezeigt, daß die pessimistische Sicht die Reale ist.

So wie die blühenden Landschaften nach `89 - oder das "sicherste Windows aller Zeiten" ...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.03.2019 14:11).

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