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Re: Wie ist das eigentlich bei diesen Wasserstoff-Triebwagen?

HansV2010 schrieb am 21.04.2019 09:16:

Lochkarte schrieb am 20.04.2019 14:32:

Beim Auto dürfte Wasserstoff tot sein und dient nur noch dazu, Geld von Investoren oder vom Staat abzugreifen. Wenn ich schon diese Werbung sehe „Tesla hat sich verzockt, investieren sie in Wasserstoff“. Naja, vielleicht haben einige der H2-Fanboys hier ja investiert.

Wie es jetzt allerdings bei den Zügen aussieht, weiß ich nicht. Die haben immerhin den Vorteil, dass dort Platz ist und man nur 200 statt 800 Bar Druck braucht. Aber die Haltbarkeit der Brennstoffzellen wäre auch dort ein Problem.

Nicht ganz. Was die Brennstoffzelle nicht verträgt sind die häufigen Lastwechsel wie sie beim PKW vorkommen. Mal viel dann wenig Strom, wieder Beschleunigen, Anfahren im Stadtverkehr etc.
Ohne Li Ionen Akku im Wasserstoffauto als Puffer wäre die Brennstoffzelle schon nach wenigen tausend km Schrott.

Mit Li Ionen Akku hält die Brennstoffzelle gerade mal 70.000 bis 80.000 km.

In einem Triebwagen für die Bahn sieht das anders aus. Langsame Lastwechsel, viel mehr Konstantfahrt. Das dürfte dazu beitragen, dass in Zügen die Brennstoffzelle länger hält.

Dann würde also ein größerer LiIon-Akku die Lebensdauer der Brennstoffzelle erheblich erhöhen. Aber das scheitert im Auto sicher am Gewicht, im Zug nicht.

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