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Re: und die Ladezeit?

cobus1 schrieb am 24.05.2019 07:24:

ich habe vor einem Jahr mein Nissan Leaf verkauft, der Grund war nicht die Kilometerleistung, sondern Lademöglichkeiten im Hannover &Co. Bereich und alles was dazu gehört.

Hannover wird ja gerade aufgerüstet. Ich hoffe, dass EnerCity sich noch eines besseren besinnt und nicht nur an PlugSurfing anbindet, sondern an Hubject und entsprechend ein Roaming mit anderen Anbietern, z. B. ESL/Maingau. Denn die eigenen Tarife, die über PS gefordert werden, sind viel zu teuer. kWh geht immer noch, aber die wollen selbst an Normalladern auf P+R-Parkplätzen zusätzlich noch ein Minuten-Entgelt. Gehts noch?

1) Ladezeit, absolut nicht akzeptabel, mehr als eine Stunde von ca. 10 bis 80% (auf Schnellladesäule)

Anderen Berichten nach soll der neue e-Up/Citigo e iV/eMii an CCS Combo 2 mit 40kW laden können. Damit dürfte 0-80% in einiges unter einer Stunde zu schaffen sein. Es ist halt kein Auto, welches für Langstrecken vorgesehen ist, da sind Abstriche okay. Wer weiß, dass er häufig schnell Zwischenladen muss, für den gibt es ebenfalls ab nächstes Jahr den ID.3. Der kann dann - je nach Akku-Variante - mit bis zu 125kW laden, d. h. in 30 Minuten von 0 auf 80% (und das bei größerem Akku).

2) Nicht transparente Preise an den Säulen man weiß nicht was man pro kwh bezahlt, Schnellladung sehr überteuert.

Hängt davon ab, welche Ladekarte man nutzt. Leider kann noch immer nicht jede Ladekarte an jeder Säule genutzt werden. Gerade im Raum Hannover/Hameln/Weserbergland sind viele Säulen nur über PlugSurfing nutzbar und damit zu den teureren gehörend. Eine Anbindung an Hubject wäre schön, dann könnte man auch Telekom (Get Charged) oder Maingau (ESL) nutzen.

3) Zahlungsmöglichkeiten, nur über Vertrag mit bestimmten Stromanbietern, keine Möglichkeit mit einer EC/Kreditkarte/Bar zu bezahlen.

Neue Säulen können das (überwiegend über Weboberfläche). Für alte gibt es keine Nachrüstpflicht.

Was positiv ist, das Fahren macht richtig Spaß und selbstverständlich ökologisch (obwohl manche das auch in Frage stellen)

Sagen wir es so: Mobilität ist nie ökologisch. Es ist die Frage, wie stark die Umweltbelastung ist. Und da kann das Elektroauto trumpfen, wenn die Parameter stimmen. Wo es auf jeden Fall Vorteile für die Umwelt gibt, ist bei der lokalen Emission. Außer Reifen- und Bremsabrieb (letzterer erheblich weniger als bei reinen Verbrennern) fällt da nämlich nichts an.

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