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  • 3-plus-1

mehr als 1000 Beiträge seit 12.12.2000

Wenn Apple mich zum Frickeln zwingt, brauche ich Apple Produkte gar nicht mehr

... zumindest mittelfristig.

Hach war das BISLANG schön, für die alten Eltern gibt es einen iMac (kein Notebook, das runterfallen kann, sondern schön stationär) und als Router eine Time Capsule, damit ohne zutun auch Sicherungen gefahren werden. Ganz easy.

Nun zwingt Apple immer mehr dazu, dass man sich eben doch mit dem Frickelkram der Konkurenz befassen muss (vor allem vorher recherchieren, wer denn was für eine Reputation bzgl. Sicherheitsupdates hat). Da lese ich mich also nun ein, was für ein WLAN Repeater sicher ist und welches NAS mit den Apple-Diensten zusammen arbeitet und muss dafür auch zwei geschützte Orte im Haus finden.

Ok, Apple macht ja ohnehin die Milch sauer. Es ist noch gar nicht lange her, da gingen die Einstiegspreise bei den MacBooks und iMacs unter 1.000 EUR los und ein Mac mini war technisch nicht vier Jahre alt (und auch das war ein Prozessor DOWNgrade zum Vorgänger).

Wo will Apple hin? Kein stationärer Mac mehr unter 2.500 EUR und kein Notebook unter 2.000 EUR? Vorstöße, wie der iMac Pro und die Nichtpflege der Desktops bei Beibehaltung der Preise deutet darauf stark hin. Ich hoffe zwar immer noch, dass dies nur eine Pause-Phase ist, ehe es mit einem Produktfeuerwerk an macOS-Geräten mit eigenem ARM-Prozessor losgeht, aber sicher bin ich da nicht.

Sollte es so sein, wird auch mein iMac sicher nicht durch ein macOS-Gerät ersetzt sondern auf den Schreibtisch kommt dann was Schönes mit Linux oder Windows (Lenovo oder HP haben da durchaus ansprechende Hardware im Angebot).

Bei dem schrumpfenden Tabletmarkt hat Apple nur ein Stein im Brett, weil Google nicht weiß, wie sie das Segment bedienen wollen (mit ChromeOS oder Android?) und aktuell kein Referenzgerät am Start haben. Sobald da aber ein Hersteller "Android One" auf Tablets bringt (ich hoffe ja auf Xiaomi) wendet sich da das Blatt, denn dann gibt es Sicherheit durch regelmäßige Patches auch von anderer Stelle als bei Apple mit iOS (und statt eines schönen Stiftes darf man sich dann in der Familie an der Multiuser-Unterstützung erfreuen).

Bleiben also nur noch die iPhones als empfehlenswerte Produkte in Apples Portfolio nachdem der Konzern uns den Rest madig gemacht hat. Ok, da kann Apple punkten, vor allem weil es scheint, dass mit dem Umstieg auf 64-Bit nun die Geräte wohl noch ein Jahr länger Updates erhalten (bislang fünf, nun als erstes beim iPhone 5s wohl sechs Jahre). Damit ist Apple Branchenprimus. Klar. Doch wenn alles andere von Apple im Haushalt bewusst unattraktiv gemacht wurde, steht auch beim Smartphone die Frage an, on das nächste nicht mal wieder von Nokia sein könnte ... vielleicht testen die dann auch im Schnee und nicht nur in Kalifornien und die Geräte gehen bei Kälte nicht bei 30% aus.

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