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  • Chrisbinich

mehr als 1000 Beiträge seit 13.07.2000

Die Primadonna beginnt zu zicken. Hoffentlich entscheidet die Evolution bald...

Wir haben Kapitalismus und Apple kann mit seinen Vertriebswegen
machen, was er (Konzern)will, solange er nichts illegales tut.
Ansonsten hat die Inhalte-Branche die Wahl: Mann kann auf Apple
setzen, muss aber nicht. 
Es wäre aber dabei nicht sehr klug, denn restriktive Systeme (uns so
eins scheint Apple gerade zu etablieren) zahlen sich nur für die aus,
die innerhalb des Systems die Entscheidungen treffen, insbesondere
nicht für die, die lediglich ohne große Verhandlungsmöglichkeiten
nach Standard-AGBs teilnehmen.

Es ist schon witzig, dass Apple hier etablierte Großkonzerne wie das
herkömmliche Kundenvieh behandelt. Dabei habe ich mit Sony null
Mitleid und zum Kundenvieh gehöre ich selbst, sollte mich jemand als
überheblich missverstehen.
Apple denk offensichtlich, er kann sich aufgrund der guten
Geräteverkäufe und iTunes einiges herausnehmen... Na ja...Ich hoffe,
dass sich das Problem bald evolutorisch löst.

Amazon, Sony, Thalia in DE etc. sollten mal in gute
ePaper-Reader-Technologie investieren (v. a. Farbe vorantreiben) und
den Leuten beim Kaum den halben Gegenwert des Readers in Büchern
schenken (das wären so ca. fünf bis acht) und das Problem Apple wäre
schneller erledigt als man Apple aussprechen kann ;).
Denn ein Bücher-Leser ist ein Gerät das MIR Gewehr bei Fuß steht und
sich an MIR orientiert (Durabilität, Akkulaufzeit, Schriftqualität,
Preis, unkomplizierte Handhabung, etc.) und nicht um dessen
Bauchnabel sich die ganze Welt (mich inklusive) dreht.

Man bemerke: Die echten Bücher sind immer noch ein Knüller, ohne,
dass sie Musik und Filme über iTunes beziehen können und (Kinder und
Deutschlehrer/innen hören mal weg) ein gezielter Wurf erledigt auch
schon eine lästige Stechmücke ;). Ein Buch darf herunterfallen und
man darf sich drauf setzen. Es fällt ins Wasser, wird zum Trocknen
aufgehängt und kann immer noch einigermaßen gelesen werden. Ich kann
es jedem in die Hand drücken oder schon mal im Zug liegen lassen. Ich
darf deswegen betrübt sein, mir darf aber kein großer Schaden
entstehen. Es muss überall lesbar sein, wo es Licht gibt und die
Augen dürfen nicht ermüden. Man hat es in der Tasche und darf keine
Sorgen haben, dass man ruiniert wird, wenns geklaut wird.
Wenn diese Kriterien von einem eReader halbwegs erfüllt werden,
kommen die Vorteile der neuen Technologie erst man richtig zur
Geltung.
Da würde ich mich von irgendeinem speziellen Tablett-Rechner wirklich
nicht aufhalten lassen.
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