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  • zut

100 Beiträge seit 26.06.2001

Re: Erfahrungen Heizungsdatenlogger?

Danke für die Rückmeldung! Ich bin auch mit dem EMS-Bus losgelaufen. Weil ich das Steuergerät nicht öffnen wollte, habe ich die Diagnosebuchse der Therme (3,5mm Stereo-Klinke, mit Masse, 12V und Datensignal) angezapft. Hier liegt auch der EMS-Bus an. Statt eines Komparators habe ich einfach mit zwei Zenerdioden 12V vom Signal abgezogen und mit einen Vorwiderstand den Optokoppler gespeist. Die Daten kamen dann auch am Pi an, aber ich konnte nirgendwo die Speichertemperatur unten finden. So bin ich dann auf die Buchse an der Steuerung gekommen.

Momentan suche ich nach einer Möglichkeit, ohne Umbauten den Widerspruch von minimaler Heizleistung der Therme (knapp 3kW) und dem Bedarf des Hauses (etwa 600W bei den jetzigen Temperaturen) aufzulösen. Das System feuert recht stabil alle 15 Minuten für etwa 5 Minuten. Gerade habe ich den Speicherbypass auf "Speicher immer durchflossen" gestellt und das Mischventil per Hand ganz geöffnet. Damit würde ich die Speicherfähigkeit des Estrichs mitnutzen, sofern der geringe Volumenstrom des Heizkreises die Wärme der Therme aufnehmen würde. Bin gespannt - das ist aber nichts für Dauerbetrieb.

Ich glaube aber, daß letztlich nur eine Therme mit deutlich geringerer Minimalleistung das Problem lösen könnte.

Der Ausbau der hydraulischen Weiche und Nutzung des Speichers als Wärmepuffer wären eine andere Möglichkeit, nur könnte ich das nicht selber, und ich bin nicht sicher, ob Buderus das in seiner Steuerung auch vorgesehen hat. Bisher sind Thermenrücklauf und Anlagenvorlauf ja der gleiche Fühler (in der Weiche) - das müsste getrennt werden.

Wahrscheinlich muß ich mit der hohen Brennerstartfrequenz leben und nach Ausfall der Therme eine mit geringerer Minimalleistung finden...

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