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  • nagin

414 Beiträge seit 25.11.2013

Re: Regenmwurm-Vernichtungsmaschine

tharan25 schrieb am 11.05.2018 10:54:

...fällt mit zu dieser ganzen Kompostsieberei nur ein.

Herrgott, dann habt ihr halt ein paar Aststückchen aufm Gemüsebeet rumliegen. Die verrotten irgendwann auch und dem Kohl ist es egal.
Aber in einem deutschen Garten darf sowas natürlich nicht sein, was sollen da die Nachbarn denken.

Auch wenn ihr Beitrag schon 3 Jahre her ist, bezeugt er doch, wie wenig Ahnung Sie von Kompostieren haben.

Je nach dem was Sie kompostieren, erreicht ein überirdischer Komposter 60 - 70°C. Darum werden überirdischer Komposter auch thermische Komposter genannt.

Untererdische Komposter bieten eine bessere Umgebung für Kompostwürmer, die sich bei Temperaturen zwischen 5 – 25°C wohl fühlen.

Falls Sie sich die Relevanz meines Beitrags hinterfragen wollen, die Antwort ist einfach. Ein überirdischer, thermischer Komposter, nutzt weder Würmer noch Pilze für die Verrottung, darum verbleiben z.B. größere Holzstücke länger unverrottet im Kompost und das Aussieben ist ratsam. Denn im Gemüsebeet sind diese Stücke Holz die ideale Umgebung für Schadpilze, die das Gemüse befallen können.

Ein untererdische Komposter bietet nicht nur bessere Lebensbedienungen für Würmer, die Verrottung ist vollständiger als in ein überirdischer, thermischer Komposter, ein Aussieben nicht notwendig.

Warum werden also kaum noch untererdische Komposter verwendet?

Weil:
a. das Wissen größtenteils verloren gegangen ist, was auch ihr Beitrag eindrucksvoll belegt
b. mit einem Grubenkomposter kein Geschäft gemacht werden kann, da ist nichts was man käuflich benötigt als eine Grube im Garten, die man Jährlich leert

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