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Avatar von tkaiser (1)
  • tkaiser (1)

787 Beiträge seit 20.03.2017

Re: Kostenvorteil ggü Raspi

urban-guerilla schrieb am 05.12.2018 11:11:

Man bekommt für 80 Euro aber einen Rechner dessen Grafik man nicht verwenden kann da es keine Treiber gibt und dessen Kernel man nicht updaten kann da diese chinesischen Frickelbuden sich spätestens nach wenigen Wochen einen Dreck um die Hardware kümmern.

Wisch vielleicht erstmal den Schaum vorm Mund weg. Dann... dass Du das tumb immer und immer wiederholst, macht Deine dusselige Aussage nicht richtiger.

Der Chip ist komplett dokumentiert (im Gegensatz zum VideoCore, auf dem die RPi basieren): http://opensource.rock-chips.com/wiki_RK3399

Hier findest Du den Status bzgl. Linux-Support: http://opensource.rock-chips.com/wiki_Status_Matrix

Alles an BLOB, das es aktuell braucht, ist einer für DRAM-Initialisierung (RK hatte Anfang des Jahres zugesagt, zu prüfen, die SPL-Sourcen bereitzustellen aber das ist meines Wissens noch nicht geschehen). Das ist um Welten besser als am RPi, wo erstmal ein komplett proprietäres closed source OS names ThreadX geladen werden muß, bevor ein sekundäres OS auf den ARM-Gastprozessoren starten kann.

Ich bin hier grad wieder in einem Mailverteiler gelandet (als "Thomas from Armbian"), in dem informell sowohl Embedded- als auch Server-Branchengrößen bzgl. RK3399-Bootsupport diskutieren bzw. sich abstimmen (Mitarbeiter von Theobroma, Phytec, Suse, Debian, etc. pp. im Verteiler). Suse hat vor Kurzem Enterprise-Support für RK3399 angekündigt, d.h. da kriegst Du noch Backport-Fixes in 10 Jahren für RK3399-Devices. Ganz einfach weil der RK3399 mit seinem Feature-Mix ein richtig interessanter ARM-SoC ist.

Guck Dich mal, um was mit dem RPi passiert, falls RPi Trading je auf einen neuen SoC setzen sollte und den jetzt schon mausetoten VC4 tatsächlich mal abschreiben sollte.

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