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  • derGhostrider

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Re: Die hohen Preise haben auch einen anderen Grund ...

l3aml3us schrieb am 03.02.2016 11:54:

... die Masse von der Adaption professioneller Drucker so lange wie möglich abzuhalten.

3D-Drucker bergen neben offensichtlichen Gefahren - wie die Herstellung unregistrierter und schwer identifizierbarer Waffen - auch das Risiko eines negativen Einflusses auf eine Anzahl von Wirtschaftsbereichen.

Die Hersteller wollen Geld verdienen - und zwar so viel wie möglich.
DAS ist der einzige Grund für die Preisgestaltung. Sie haben sich also überlegt, wieviel sie von der Zielgruppe maximal verlangen können. Das - und nichts anderes - bestimmt den Preis.

Privatleute kaufen sich Ramschmodelle für weniger Geld. Dort kann man aber nur über Massenproduktion überleben und muss sich mit Endusern rumplagen.
YGWYPF.

Bei den "Profi-Geräten" sind Unternehmen die Zielgruppe / Kunden. Gerne auch mit Wartungsverträgen und mit regelmäßigem Materialverbrauch.

Ein Max Müller, der zwei Monate wild alles mögliche druckt und danach die Kiste vertauben lässt, wäre eher uninteressant als Kunde.

Und Privatpersonen wollen eins: BILLIG. Das ist wichtiger, als alles andere. Das gilt zumindest für 95%. Kommt dann ein Anbieter aus Fernost, bei dem die Kiste 30% weniger kostet, brechen halt die eigenen Zahlen ein. Egal ob der Drucker nun etwas besser druckt oder nicht.

Für Unternehmen ist die Brauchbarkeit der Modelle vermutlich schon wichtig. Aber die, die das dann wirklich regelmäßig einsetzen, würden vermutlich auch größere Lasersinter anschaffen. Ob Kuststoff oder Metall hängt dann wohl primär von der Branche ab.

Fazit: Keine Verschwörungstheorie nötig. Das ist alles durch den Markt erklärbar.

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