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  • kowski

mehr als 1000 Beiträge seit 15.03.2005

Re: die Umverteilung sozialen Eigentums

Pegz schrieb am 15.01.2019 16:52:

kowski schrieb am 15.01.2019 16:46:

Pegz schrieb am 15.01.2019 16:19:

kowski schrieb am 15.01.2019 16:14:

Wie an dieser Adresse nicht anders zu erwarten, geht es ausschließlich darum, das Problem "Migration" noch weiter aufzublähen. Dazu werden die immer gleichen Argumente in wieder anderer Anordnung vorgebracht. Der Text enthält doch nichts wirklich Neues?

Mich wundert, daß zumindest intelligente Menschen sich dieses Zeug immer wieder hineinziehen. Wird das nicht langweilig? Oder geht es um eine Form der Selbstbestätigung durch hypnotisch wirkende Wiederholung - wie bei Mantras oder Gebeten?

Merkt der Leser solcher Werke nicht, daß ein Kernpunkt menschlichen Fortschritts immer peinlich vermieden wird, nämlich die einfache Frage "wollen wir einander helfen?". Glaubt der Leser noch immer, man dürfe sowieso nur dort helfen, wo man dann selbst Vorteile sicher zu erwarten hätte? Hat er nicht verstanden, daß das Grundprinzip menschlicher Kooperation nicht auf direktem "tit for tat" basiert, sondern daß man in die Menge der Menschen hinein Hilfe gibt und aus der Menge heraus Hilfe bekommt und zwar beginnend mit der Geburt? Hilft er der alten Oma nur über die Strasse, weil sie ihm Hartz IV bezahlt?

Nein, so dumm ist natürlich niemand. Aber warum wird dann gegenseitiges Helfen als Grundprinzip der Menschheit in solchen Werken systematisch ignoriert? Weil dann plötzlich die einfache und scheinbar logische Hetze gegen Minderheiten viel schwieriger würde. Und weil Hass leider in manchen Wählerschichten einfacher zu verkaufen ist, als kompliziertes Sozialverhalten. Aber muß man da wirklich mitmachen und was hat man davon?

Grüße,
kowski

Ah, i get it! Sie müssen der Mann sein, der "das Wort zum Sonntag" schreibt!

Gut abgeblockt! Ist es Dir denn peinlich, dauernd Hilfe anzunehmen?

Mal ehrlich, wenn Sie helfen wollen, dann machen Sie es doch aus eigener Tasche! Einfach überweisen, in $Fremdland.

Ist das Deine Vorstellung von Solidargemeinschaft? Alles, was Dir nicht passt, soll jeder einzelne allein machen?

Aber was so hilfsbesoffene Leute wie Sie nicht kapieren, ist, dass wir unsere eigene Solidargemeinschaft haben!

„Wir unsere eigene“ - wie grenzt Du das ab? Ich bringe - obwohl eigentlich Migrant - schon lange Leistungen ein und empfange auch welche. Ist das ok?

Wie passt das Recht auf Asyl dazu?

Und nicht für das exponentielle Wachstum an Menschenmaterial in anderen Ländern geradestehen dürfen. Weil es 1.) ein Fass ohne Boden ist, und 2.) immer in den falschen Taschen landet.

Abgesehen von der verächtlichen Ausdrucksweise sind das Probleme, die ich auch sehe. Ich halte sie aber grundsätzlich für lösbar.

Und wieso haben wir bei uns die Phänomene Kinderarmut (also im Sinne "arme Kinder", nicht "arm an Kindern", denn da wird ja gerade etwas "getan") und Altersarmut (Alte wühlen nach Pfandflaschen im Müll)? Mal von der normalen Armut zu schweigen?

Solange in der irgendwie definierten Solidargemeinschaft noch Probleme existieren, darf niemand anderem geholfen werden? Sehr bequem.

Also, wenn Sie Gutmensch sein wollen, dann bitteschön von Ihrem Geld! Und sei es für erfundene Kinder in Sonstwo.

Siehe oben.

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https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/402-millionen-euro-kindergeld-fliessen-ins-ausland/

Noch ein nichttriviales Problem, das man schon vor ca. 30 Jahren zu lösen versucht hat - mit ziemlich unangenehmen Folgen auch für die Solidargemeinschaft.

Du hast jetzt gleich mehrere komplexe Themen so nebenbei als Argumente für Deine Meinung angesprochen. Würde mich freuen, sie in angemessener Tiefe zu diskutieren.

Grüsse,
Kowski

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