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Avatar von JohnHeine
  • JohnHeine

mehr als 1000 Beiträge seit 20.02.2019

Syrer, Moslem, Professor, bestens integriert, Merkelberater trotzdem unzufrieden

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/narrativ-statt-diskurs-der-zerfall-der-politischen-kultur/

Komisch, mir fallen auf Anhieb Dutzende Beispiele solcher top-integrierter Ausländer ein, wie auch Ismail Tipi, oder Imad Karim, oder der aus Eritrea stammende, AfD-nahe Youtuber Hyperion, der übrigens völlig akzentfrei deutsch spricht, und viele Andere, aber da murren wieder all Diejenigen, die permanent von "Integration" schwafeln.

Wobei murren noch eine Untertreibung ist; sie werden geradzu bekämpft, allen voran die Blockparteien und ihre handlangenden Medien. Kann sich jemand dieses Phänomen rational erklären?

Meinen die das mit der "Integration" womöglich gar nicht ernst? Ist diese gar in Wirklichkeit unerwünscht? Wie auch immer, ich kann die Kritik Bassam Tibis so unterschreiben. Da kann Heribert Herfried Münkler, seines Zeichens ein Berater Merkels, noch soviel schreiben.

Und was wohl losgewesen wäre, hätte ein Blauer etwas Ähnliches über einen Ex-Professor mit Hintergrund geschrieben, von wegen "irrlichtern"? Offenbar sprechen diese Leute etwas für das Regime sehr Unbequemes aus. Schlimmer noch, man kann ihnen nicht immer so leicht einen Nazihintergrund andichten. Also am besten ignorieren, und nur in irgendwelchen SPD-internen Bulletins herumstänkern.

Ich beobachte Tibi schon seit geraumer Zeit, und befinde, daß er authentisch wirkt. Kein Mitläufer, kein Prinzipsoppositioneller, sondern offenbar ein eigenständiger Denker, der die wissenschaftliche Erkenntnis sogar kritisch über seinen eigenen Hintergrund stellen kann.

Nichts ist dem System verhasster, als solche unkäuflichen Leute, die Klartext reden. Der Artikel ist es Zeile für Zeile wert, gelesen zu werden.

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