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  • Mr. B.B.C.

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Re: "Ist" "die Sonne" im Winter "schwächer" ?

legomeister schrieb am 13.10.2019 14:02:

Klar, je dicker die Luftschichten, wo die Sonne durch muss, desto mehr Energie geht verloren. Wieviel das ausmacht weiss ich nicht, soviel wird das gar nicht sein. Die stärkeren Faktoren sind Wetter, Luftreinheit und natürlich Uhrzeit. Vom Skiurlaub weiß ich, dass die Sonne auch im Winter sehr warm sein kann.

Allerdings sind's auf 2000 Meter Höhe deutlich weniger Atmosphäre.

Immerhin wird der Effekt tatsächlich in Matts Artikel erwähnt. Und wahrscheinlich ist es auch so: wenn die Luft feuchter ist, geht dem Sonnenlicht spürbar Wärmestrahlung verloren, auch wenn man den feinen Wolkenschleier gar nicht sieht. Im Herbst ist die Luft einfach oft feucht, auch in den Wolkenlücken, und die Absorption viel stärker als mit der Sonne im Zenit.

Man müsste im Winter mal bewusst schauen, ob bei sehr trockener Luft die Sonne trotz flachem Winkel brutzelt wie im Sommer. Dann ist es eigentlich mehr vom Wetter abhängig als vom Weg durch die Atmosphäre... - Noch eigentlicher müsste man aber die Energieeinstrahlung pro Quadratmeter messen und vergleichen, Empfindungen sind nicht sehr verlässlich. Noch unwissenschaftlicher wird's, wenn man seine aktuelle Empfindung mit der vor 6 Monaten vergleicht...

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