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  • Schmutziputz

296 Beiträge seit 14.11.2018

Re: Menschengemachter Klimawandel

Mr. B.B.C. schrieb am 06.04.2019 12:08:

bonum schrieb am 05.04.2019 23:10:

Dass "Der Mensch" eine geringe Erhöhung durch den Treibhauseffekt verursacht, mag sein.

Das reicht auch völlig wie man sieht. Es gibt keine andere Erklärung für den Anstieg während der Industrialisierung. Das hat man alles geprüft und konnte ausgeschlossen werden. Die Messverfahren sind solide und hinreichend genau; das ist wie wenn man behauptet, einer hätte sich mim Meterstab um 20 Zentimeter vermessen.

Was NICHT sein kann ist: Die globale Temperaturerhöhung auf 2 Grad zu begrenzen. Das halte Ich für absoluten Unsinn...

Es wäre im Grunde vollkommen einfach gewesen, man hätte nur wollen müssen und die lange Zeit, die man zur Verfügung hatte, nutzen.

"Unsinn" ist es nur aus Sicht der Superreichen, heißt es doch, Profite zu reduzieren, nur um der Menschheit der Zukunft das Überleben zu sichern. - Das Leben der anderen ist aber für die Superreichen völlig belanglos. Es zählt einzig und allein, im Forbes-500-Highscore ne besonders hohe Platzierung zu erreichen. Nach ihnen die Sintflut - wortwörtlich.

Inzwischen ist es tatsächlich eher unmöglich, weil die Klimaerwärmung eine Kettenreaktion losgetreten hat - Methan aus den Permafrostböden. Die Zeit ist halt abgelaufen, die Freitage haben keine Zukunft mehr. Man sollte in der Schule lernen, wie man Menschenfleisch zubereitet, alles andere bringt dir fürs Leben nichts mehr.

Aber: Der Mensch soll ja Angst haben...

Ja, klar. Damit er seinen Arsch hoch kriegt und was unternimmt. Du siehst doch was für einen Mordsschaden die Stürme, Dürren, Sturzfluten und Starkregen verursachen. Das haben Meteorologen alles 1990 schon kommen sehen und Alarm geschlagen und auch darauf geachtet, dass das nicht wieder von irgendwelchen Hirnies zerredet wird, denn das Problem ist gravierender als jedes andere.

Und es wird noch viel schlimmer. Du sagst ja selbst, dass der Meeresspiegel um 50 Meter steigen kann (und wird dank der vorhersehbaren Politik - das erste Kohlekraftwerk wird abgeschaltet werden, indem es im Meer verschwindet). Dir ist aber nicht bewusst, dass vor unserer aktuellen "Eiszeit" es noch nicht mal Menschen gab, und schon gar nicht ihre Häuser und Infrastruktur. Der Natur machen Windhosen nichts aus und selbst von einem Waldbrand erholt sie sich wieder.

Wenn auf einen Schlag 1000 Häuser niederbrennen, dauert es viel länger, bis Gras drüber gewachsen ist, zudem haben diese hibbeligen Menschen aber auch gar nicht die Geduld der Natur, das abzuwarten.

Zum ersten Absatz: Das Klima ist während der Industrialisierung gestiegen. Ok, aber wer will den bitte wie beweisen, dass es ohne Industrialisierung nicht auch geschehen wäre?
Stürme, Dürren und Sturmfluten hat es auf diesem Planeten auch schon vor der Menschheit in viel extremeren Ausmaßen gegeben.

Und nun noch ein Zitat eines Kollegen am ende des Sommers 2018:
Wenn der Klimawandel für solche Supersommer wie dieses Jahr sorgt, dann kaufe ich mir einen 8 Liter Diesel und drehe noch ein paar Extrarunden.

Ich persönlich glaube schon, dass wir Menschen Auswirkungen auf das aktuelle Klima haben. In welchem Ausmaß ist aber die Frage, die wohl nie geklärt wird.
Ich glaube auch allen Wissenschaftlern, dass sie ihr bestes gegeben haben; am Ende ist die Erde als System aber viel zu Komplex als das es irgendjemand im vollem Umfang verstehen könnte.

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