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  • J.Reuther

mehr als 1000 Beiträge seit 22.11.2005

Wenn man nicht auf Uran und Wasser setzt

dann wird die Sache viel besser kontrollierbar.

Nach allem, was ich als Laie dazu lesen konnte, scheint Thorium ein paar Vorteile zu haben:
Ein Thorium-Reaktor wird im Gegensatz zu einem Uran-Reaktor nicht an der Grenze zur unkontrollierten Kettenreaktion betrieben. Die Kritische Masse ist bei Thorium viel größer als bei Uran und erst recht Plutonium. Größer als die Füllung eines Atomreaktors. Das alleine würde mich schon viel ruhiger schlafen lassen.
Dazu kommen passive Sicherheitsmechanismen die auch bei völligem Stromausfall wie in Fukushima noch greifen.
Dazu kommt, dass Thorium nicht 'nachglüht' und deshalb nicht jahrelang in Abklingbecken gelagert werden muss.

Was bleibt ist die ungelöste Endlagerungsproblematik und natürlich kann auch der Inhalt eines Thoriumreaktors für schmutzige Bomben verwendet werden, nicht jedoch für Kernwaffen.

Endlagerung: Was spricht dagegen, ein Endlager in die Subduktionszone einer Kontinentalplatte zu setzen? Da wird das Material in den Erdmantel transportiert und kommt frühestens in 100 Millionen Jahren wieder zum Vorschein - gut durchgerührt als mineralisches Gestein in einer weitgehend harmlosen Verdünnung.

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