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  • Foriist

60 Beiträge seit 31.03.2016

DNA-Austausch BRD-USA und die Nebenwirkungen

Wer Ahnenforscher-Zentren DNA gibt, muss sich nicht wundern, wenn die Polizei Ähnlichkeiten mit irgendwelchen Straftätern zum Anlass nimmt, schwerbewaffnet EINZUTRETEN:
http://www.wired.com/2015/10/familial-dna-evidence-turns-innocent-people-into-crime-suspects/

Es reicht, wenn jemand in der näheren Verwandtschaft so naiv war.

Wer dachte, hier geht es nur um die USA, irrt. Seit 2014 ist der automatisierte Daten-Austausch zwischen BRD und USA geregelt - auch für Fingerabdrücke und DNA-Profile: Es wird erfragt, ob Daten zu einem Profil vorliegen. Falls ja, übergibt man Meldedaten, unter Umständen auch zu “politischen Anschauungen”, Gewerkschafts-Mitgliedschaft, Angaben zu Gesundheit, Sexualleben, “Rasse / ethnische Herkunft”, “sonstige Überzeugungen”.

https://netzpolitik.org/2014/schaeubles-erbe-bka-bald-startklar-zum-automatisierten-abgleich-von-fingerabdruecken-und-dna-profilen-mit-den-usa/

Wer glaubt, die Polizei macht in der BRD DNA-Analysen nur bei Mord / Totschlag, Landesverrat und Terroranschlägen - irrt ebenfalls. Dazu genügt ein alltäglicher Diebstahl von ein paar hundert Euro:
www.lawblog.de/index.php/archives/2014/04/09/wie-man-die-polizei-ablenkt/

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