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  • iMil

mehr als 1000 Beiträge seit 26.11.2004

Re: Datteln 4 für Bahnstrom mit 16,7 Hz fest eingeplant

deine Argumente werden nicht besser.

bildete nunmehr das Sondervermögen Deutsche Reichsbahn der Bundesrepublik Deutschland.

weil auf der DR immer noch Lasten aus der Zeit der Reparation des ersten Weltkriegs lagen.
Nämlich der Umstand, dass die DR nicht zu 100% der DDR gehörte.
Die DR vor dem Krieg war eine Gesellschaft schweizer Rechts, mit Anteilseignern aus anderen Staaten.
Deshalb "Sondervermögen", so wie es auch mit der Mitropa war. Diese anderen Anteilseigner mussten erst einmal ausbezahlt werden.

Und Schukostecker lassen sich einfach umrüsten an jedem Gerät in Europa.

Warum sollten die Briten, Iren, Franzosen, Italiener, Schweizer den Schuko-Stecker nutzen?

Im DB-Netz kann die Umrüstung auch Strecke für Strecke mit Mehrstromlokomotiven erfolgen.

Nach Kursbuchstreckennummer?

Zuerst viele Mehrstromlokomotiven anschaffen und dann Stück für Stück umstellen.

Die man nach der Umstellung für was nutzt? Ach ja, die Kosten sind dir ja egal.

Wie sollten denn ansonsten Reparaturen stattfinden? Muss die DB dazu immer das ganze Netz abschalten? Gibt es eine Reparaturwoche in jedem Jahr bei der DB bei der der Zugbetrieb eingestellt ist.

Nein, Abschnitte, bei denen dann teilweise auf dem Nebengleis an der Netzbaustelle vorbegefahren werden kann.
Größere Arbeiten am Netz, zum Beispiel ein Wochenende, benötigt monatelange Vorarbeiten und sie umfassen dann doch nur einen kleinen Teil des Netzes.

Das elektrifizierte Netz der DB wurde ja auch nicht in einer Woche in Betrieb genommen.

Ach.

Und es gab sogar eine 50 Hz Versuchsstrecke der DR.

Wie man sieht, hast du meinen Beitrag nicht gelsen, denn nicht nur bei der DR hatten sie eine 50Hz Strecke, sondern auch bei der DB hatten sie ein.
Die 50Hz-Strecke der DR wird weiter mit 50Hz betrieben, die der DB wurde, als die Lokomotiven für 16 2/3Hz leistungsfähiger wurden, umgestellt.

Übrigens, damals wäre eine Umstellung, weil das 16 2/3Hz-Netz kleiner war, das sehr viel einfacher gewesen.

Gleichzeitig wurde die Strecke bis Neustadt im Schwarzwald für den Betrieb mit Elektrolokomotiven eingerichtet. Zur Anwendung kam dabei ein System mit einer Spannung von 20.000 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz, mit der die damalige Deutsche Reichsbahn die Eignung des aus dem allgemeinen Netz bezogenen elektrischen Stromes für den Bahnbetrieb untersuchen wollte. Dazu wurden vier Varianten der Elektrolok-Baureihe E 44 bereitgestellt, die als Baureihe „E 244“ bezeichnet wurden. Die angrenzende Dreiseenbahn, die in Titisee von der Höllentalbahn abzweigt und 1926 eröffnet worden war, wurde ebenfalls mit diesem System elektrifiziert. Der elektrische Versuchsbetrieb begann am 18. Juni 1936,
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Da das Nebeneinander von zwei Stromsystemen ein Problem war, wurden in der Folgezeit die elektrischen Anlagen der Höllentalbahn auf 15.000 V und 16 2/3 Hz umgebaut, um einen Systemwechsel zu vermeiden. Am 20. Mai 1960 erfolgte die Umstellung auf das bahnübliche Stromsystem. Damit endete auch der neben dem elektrischen Betrieb immer noch durchgeführte Dampfbetrieb auf der Strecke.

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