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  • m23

254 Beiträge seit 19.02.2001

nur der falsche Begriff, Lösung ist hilfreich

"KI" ist eine falsche Bezeichnung - intelligent ist der vor dem Bildschirm. Was aber ausreicht, denn wenn "KI" uns Menschen einige Routinearbeiten abnehmen kann, damit wir uns wieder auf die kreativen Dinge konzentrieren können - super, Ziel erreicht. Wie viele Berufe (oder besser wie diese Berufe gelebt werden) bestehen aus zu vielen langweiligen, sich ständig wiederholenden Aufgaben in denen Menschen zudem fehleranfällig und 'langsam' sind? Genau das werden die vielzitierten wegfallenden Stellen sein, die durch (ich nenne es hier lieber) Automatisierung wegfallen werden. Das ist aber nicht der Tatsache geschuldet, das Menschen nicht fähig sind, sondern man muss eben Menschen nach ihren Fähigkeiten einsetzen. Und nicht versuchen Menschen wie Computer arbeiten zu lassen (da sind die Blechbüchsen schneller...).
Wie bei dem "klugen Hans": Wenn das Pferd so sensibel in der Wahrnehmung seines Umfelds oder Betreuer ist (das wäre hier die Fähigkeit), warum wird es dann als "Taschenrechner" missbraucht?

In der Industrialisierung war es noch anschaulich oder von außen nachvollziehbar das mechanische Arbeit durch Maschinen gemacht wird. Wenn ein Algorithmus ein Problem löst, ist das eine "Black-Box", und nicht für jeden nachvollziehbar was hier genau passiert, vielleicht deswegen auch die Mystifizierung in den Medien.
Wenn man KI als Werkzeug sehen würde wäre die richtige Perspektive wieder hergestellt.
Der Mensch ist der Maschine gar nicht immer haushoch überlegen. Aber die Maschine nur in Spezialfällen (siehe DeepBlue, AlphaGo etc.). Wir sind universeller und daher adaptiver (oder kann ein Schachcomputer auch Kaffee kochen?)
Und zu dem Google Beispiel mit dem Aufräumen: kleine Kinder versuchen das manchmal auch bei ihren Eltern. Wäre als Fortschritt zu sehen, Kinder machen das erst mit etwa 4 Jahren zu schummeln. Bilder klassifizieren können schon die 2 -jährigen.

So, und wir machen uns Gedanken das KI unsere Jobs ersetzen wird, wenn wie im Beispiel dafür die kognitiven Fähigkeiten (und jede Menge Daten, klar) von 2-4 jährigen ausreichen?? Wobei unsere Gesellschaft erwartet noch Jahre in die Schule und Lehre oder Studium zu gehen? Kann mich jemand abholen, wie falsch setzen wir unsere Fähigkeiten ein??
Was die Mogelpackungen angeht: Leider würde es als langweilig angesehen, wenn man nur eine Speziallösung anbietet, die Dumm ist, aber ein begrenztes Problem hervorragen lösen kann. Warum denn nicht? Nein, es muss alles "intelligent" sein. Sonst ist man nicht "In".

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