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  • HugotheKing

mehr als 1000 Beiträge seit 03.01.2005

Lernkurve von Batterien

Brennstoffzellenautos sind erst einmal ein Elektroauto, nur dass der Strom über den indirekten Weg (über Wasserstoff) umgewandelt wird.
Warum sollte man also den langen Umweg über Strom aus regenerative Energie-> Wasserstoff -> Strom machen, wenn man den Strom direkt in Akku aufladen kann. Die einzige Argumentation ist, die relativ schnelle Betankung. Aber genau das brauchen die meisten Anwendungsfälle nicht.

Wenn man sieht, wie lange Daimler, Toyota, Honda und Hyundai dabei sind Brennstoffzelle zu entwickeln, dann sehe ich kaum, dass diese Technik Batterietechnik verdrängen soll. Nach meiner Einschätzung machen die großen ostasiatischen Autohersteller einen Fehler, was die deutschen Autohersteller wie VW ausnutzen könnte.

Ach ja, die Sache mit "negativer Emission" war wohl eher mit zwinkernden Augen gemeint, denn natürlich erzeugen auch die Brennstoffzellenautos Feinstäube durch Reifen und Bremsabrieb, womöglich werden auch Spuren von Katalysatorenmaterialien in die Luft abgegeben. Es ist also nicht nur Wasserdampf, was da hinten rauskommt.

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