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  • Antoine Doinel

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Re: Die Brücke, die keine ist -- weiterer wichtiger Aspekt

usbguy schrieb am 25. März 2011 14:41

> Runter geht schnell (Notabschaltung 2-3 sec => 90% runter)
Ja, das kann man mal machen, wird aber nicht empfohlen,
weil es jedesmal eine ziemliche Belastung für das System
ist. Deshalb heißt das auch Notabschaltung. Zudem ist es
regeltechnisch nicht zweckmäßig, ohne Not ein Gigawatt
Leistung in Sekundenbruchteilen vom Netz zu nehmen.

> Beim Hochfahren muss halt erst die Hitze/Druck im Wasserboiler
> aufgebaut werden und das dauert halt wie bei Kohle/Öl seine Zeit.
Und man muss das bestehende Neutronenflussgleichgewicht langsam
in ein neues überführen.

> Das einzige was man durch  so eine Brücke gewinnen könnte ist der
> Stop des Neubaus von Kohlekraftwerken. 
> Umschichtung der Mittel dafür in gut regelbare Gas Kraftwerke und den
> Netzausbau.
Das setzt voraus, dass es begrenzte Mittel gibt, deren Verwender
das Ziel haben, den schnellstmöglichen Umstieg mit optimaler
Effizienz voranzutreiben. Da sind dann aber noch die Aktionäre
dazwischen, die gerne die Gewinne der Alt-AKWs mitnehmen und
natürlich keine Lust haben, auf die Gewinne zu verzichten, damit
damit mit dem Geld gemeinnützige Zwecke vorangetrieben werden.

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