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  • Davidoff22

30 Beiträge seit 24.09.2015

Hupen als Mittel der Zurechtweisung

Leider wird in Deutschland viel zu gerne gehupt, um andere zurechtzuweisen (was übrigens nicht in der Straßenverkehrsordnung vorgesehen ist). Das als "Warnen" zu verargumentieren, dient nur der eigenen Rechtfertigung. Es ist eine Form der Machtdemonstration des Autofahrers gegenüber dem scheinbar schwächeren Fahrradfahrers. Man hupt, um ihm klarzumachen, dass er was falsch gemacht hat. Soll er doch mal drüber nachdenken (denn leider sagt die Hupe ja nicht, *was* man angeblich falsch macht). Dieses Hupen ist illegal. Es soll weniger warnen als erschrecken und kleinmachen.

Die Briten sind da übrigens viel gelassener. Die hupen Fahrradfahrer gefühlt um den Faktor 10 weniger an. Nicht weil die britischen Fahrradfahrer besser wären. Eher weil es dort die Autofahrer sind ...

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