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  • Hasi (1)

5 Beiträge seit 22.05.2016

Die Autos sind das Hauptproblem

Warum so viele Ladepunkte benötigt werden, liegt an der völlig uneinheitlichen und unzureichenden Ladetechnik in den Fahrzeugen.

1.) 3,7 kW "Schnarchlader" besetzen die teuren und hoch leistungsfähigen Ladepunkte für viele Stunden. Das führt zu einem immer höheren Bedarf an Ladepunkten und verteuert das System E-Mobilität nachhaltig. Außerdem ist dei nutzungsmöglichkeit solcher Fahrzeuge mehr als eingeschränkt und sorgt so für unzufriedene Kunden.

2.) Autohersteller sparen wo es geht: So auch bei der Klimatisierung der Batterien. Lithiumbatterien fühlen sich bei 20-23 Grad am Wohlsten. Sind sie kühler oder wärmer sinkt die Ladelsitung erheblich und Kunden benötigen viel länger zum Laden, was wieder zu nutzungseinschränkungen, unzufriedenen Kunden und einem vermehrten Bedarf an Ladepunkten und damit höheren Kosten führt. Ein Teufelskreis...

Eine einheltilche fahrzeugseitige Ladeinfrastruktur würde in Europa Milliarden sparen und zufriedene Kunden bringen.

Forderung: Jedes mehrspurige Fahrzeug, welches ganz oder teilweise elektrisch angetrieben wird und über eine Möglichkeit zum Laden am Stromnetz verfügt und in der EU ab 1.1.2020 zugelassen wird, muss serienmäßig mit einem CCS-2 Stecker ausgerüstet sein. Ab 1.1.2020 sind Ladegeräte 3-phasig auszuführen und so zu dimensionieren, dass sie im 3-phasigem Betrieb an 400V mindestens 22 kW Ladeleistung bieten. An Gleichstrom muss das Fahrzeug in der Lage sein, die verbaute Batterie in maximal 20 Minuten auf 80% der Nennkapazität aufzuladen. Die Ladezeit ist bei einer Umgebungstemperatur von -15 bis +35 Grad einzuhalten. Die fahrzeugseitig maximal zu berücksichtigende DC-Ladeleistung im PKW Bereich beträgt 350 kW. Die maximale Ladezeit von 20 Minuten bis zum Erreichen von 80% der Batterie-Nennkapazität darf überschritten werden, wenn die maximal zu berücksichtigende Ladeleistung nicht ausreicht, um die Zeit zu erreichen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.03.2017 21:00).

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