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  • Juhn Icks

mehr als 1000 Beiträge seit 05.11.2011

Jedem seine Fremdenfeindlichkeit

Fremdenfeindlichkeit oder Xenophobie wird definiert als eine unbegründete Angst, Abneigung o.ä. vor etwas, das als fremd wahrgenommen wird. Sie resultiert daraus, wie Gruppe eine disjunkte, externe Gruppe wahrnimmt. Beim Beispiel der Ausländerfeindlichkeit besteht die externe Gruppe aus Menschen, denen man eine ausländische Herkunft nachsagt. Die interne Gruppe reklamiert dagegen für sich, aus dem "Inland" zu stammen.

Das Prinzip der Xenophobie findet sich aber auch in vielen anderen Bereichen. Beispielsweise stellen für Gruppierungen, die sich als Links oder als Kapitalismuskritiker wahrnehmen, Banker und "Kapitalisten" die externe Gruppe dar. Für andere sind es die "Hartzer" oder die "Lügenpresse".

Die Äußerungen in Leser-Foren wie hier lassen erkennen, dass Fremdenfeindlichkeit leider ein weit verbreitetes Phänomen in allen Gesellschaftsschichten und politischen Strömungen ist.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.01.2015 05:02).

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