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  • Feuermelder

mehr als 1000 Beiträge seit 23.01.2005

Braucht ein molekularbiologischer Ansatz hoher Erblichkeitswerte?

Wenn man sich auf die Konstruktion ADHS einigt und dabei nicht nur Verhalten und Kognition ansieht, sondern auch nach Stoffwechsel-Zusammenhängen fragt, dann muss dabei die Vererbung wohl nicht die dominante Rolle einnehmen! Zumal man ja vermutlich, findet man Gene, Gengruppierungen, es mit Genen zu tun haben wird, auf denen "mehr als nur 1 Verhalten steht"! Motorische Koordination z.B. könnte dazugehören und anderes, was eine Rolle spielen kann bei Aufmerksamkeitsspannen.
Jetzt einen Genschalter für ADHS zu finden, der eindeutig auch noch vererbt ist, noja, könnte sein, könnte aber auch nicht.

Gene + Soziales! Ich sehe das gerne als Einheit. "Gene wirken ein, Soziales wirkt zurück"!
ADHS scheint ja ein Problem zu sein, dass oft an Schulen festgestellt wird, also da wo Aufmerksamkeit besonders gefragt ist, und wenn diese dann nicht so da wie gewünscht, dann hat das wohl allerlei Ursachen.
Dennoch kann man nach Bio-Zusammenhängen fragen! Wenn so ein Mittel wie Ritalin ganz eindeutig Konzentration auf etwas stark erhöhen kann, weil "innere Unruhe, ein störendes Impulssystem" geschwächt, abgestellt wird, dann ist da nun mal ein Stoffzusammenhang zu ADHS gegeben!
These: Auch ohne Erblichkeit könnte eine molekular-biologische Forschung dazu recht ergiebig sein.
Bob

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