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  • decordoba

mehr als 1000 Beiträge seit 01.02.2015

eine Abschätzung - OT

Ich kenne etwa 20 Personen, die derart verhaltensauffällig bis beeinträchtigt sind, dass man sie in die Nähe von ADHS rücken könnte. Natürlich weiß der Laie nicht, woran diese Leute tatsächlich leiden.

* Eine Frau hat die Diagnose ADHS, und sie bekommt Ritalin, ihre Beeinträchtigung hat sich stark verbessert, aber sie ist unverändert verhaltensauffällig (überdreht).
* Ein Mädchen war zum Eintritt in die Schule verhaltensauffällig und hatte eine starke Lernschwäche im Rechnen. Es hatte aber kein Aufmerksamkeitsdefizit. Die Psychologin verordnete kein Ritalin, jedoch ein spezielles Trainig, das hat gut angeschlagen. Die Schulleistung ist jetzt beachtlich gut.
* Ein Mann ist verhaltensgestört und zeigt Symptome von ADHS - das hat aber kein Psychologe festgestellt; der Mann bekommt Lithium wegen Bipolarer Störung. Mit dem Aufmerksamkeitsdefizit muss er selber fertig werden - so gut es geht.
* Ein Junge zeigte Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit (fokussiert auf eine Aufgabe, Abschirmung vor störenden Sinnesreizen), gleichzeitig hatte er einen sehr guten Schulerfolg. Er studierte Psychologie und übte diesen Beruf (in der Drogenberatung) viele Jahre aus. Aber er ist immer noch ein wenig seltsam.

Alle anderen ~15 von diesen 20 Personen sind verhaltensauffällig und teilweise beeinträchtigt - sie zeigen Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit. Aber keine von diesen 15 Personen war je bei einem Psychologen.

Derartiges Verhalten / Beeinträchtigungen treten bei manchen Familien gehäuft auf. 4 Generationen waren betroffen, wobei jeder was anderes hat. Sogar die Prinzessin Guck in die Luft kommt vor ;)

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