Avatar von stefano2050
  • stefano2050

98 Beiträge seit 01.04.2006

1000 Tonnen Wasser sind gerademal 10m x 10m x 10m in einem Meer mit tsd. km

1000.000 Tonnen Wasser sind gerade mal 100 m x 100 m x 100 m Wasser.

Der Verdünnungseffekt im Pazifik mit ca. 1:10.000.000.000.000 bei 10.000 km x 10.000 km x 1km und die geringe Halbwertszeit von 12 Jahren sind aus radiologischer Sicht kein Problem.

Um es geht hier um 1000 Tonnen am Tag. Hört sich nach viel an, ist es aber nicht.
Da ist noch nicht mal viel Tritium drin, ansonsten wäre die Strahlung viel höher.

Jeden Tag gehen 25000 bis 35000 Tonnen Plastikmüll = 25000-35000 t festes Öl und Ölderivate (9 bis 13 Millione Tonnen Plastik) aus Flüssen in die Welt-Meere und keinen schert es.

Aber wenn Radioaktivität, die ja grundsätzlich vorhanden sein muss auf der Erde (siehe Erdkern und schwere Elemente), um Leben wie es heute ist zu ermöglichen, so verteufelt wird, dann sind schon geringe Mengen natürlich für den medialen anti-radioaktiven Komplex ohne mathematisch-physikalische Bildung ein Problem.

Mein Tipp in D zuerst mal im Keller die Radon-Konzentration messen, die Zahl der Röntgenbilder zählen und dazu für Journalisten die Flug-Kilometer in 10.000 Meter Höhe in Polnähe zusammen zählen.

Im Süden von Deutschland ist die Grundbelastung durch Radioaktivität 3-mal höher als in Norddeutschland. Trotzdem konnte noch kein Nachweis einer höheren Krebsbelastung im Süden geführt werden.

Warum ist das so? Unsere Körper haben Reparatursysteme gegen Strahlung in unserem Körper, die vor hunderten von Millionen Jahren bei viel höherer Strahlung entwickelt wurden. In Gebieten mit höherer Strahlung arbeiten diese Systeme mit mehr PS.

In Tschernobyl mit erheblich höheren radioaktiven Werten wurden nur durchreisende Tiere stärker geschädigt, deren Systeme nicht im höheren Reparaturmodus liefen.
Das evakuierte Gebiet um Tschernobyl wird damit seit 30 Jahren zur Arche für viele Arten mutiert wohlgemerkt ohne Mutationen, die in unseren Stadt- und Agrarwüsten unseres nun "nicht radioaktiven" Lebensstils nicht mehr überleben können.

Die Becquerel dieser gereinigten Wassermenge auf den Pazifik zu verteilen und dessen vulkanischer Grundbelastung gegenüber zustellen, wäre relativ einfach.

Einfach mal rechnen lassen, wenn man es nicht selbst nicht kann.
Dann würde natürlich ein großer Teil der Panik und die Gründe des deutschen Atomausstiegs nicht mehr wahr sein.

Wer so viel Angst vor Tritium hat, der sollte natürlich dann endlich konsequent sein und endlich aus der unsäglich teuren und unsäglich ineffizienten Kernfusionsforschung aussteigen.

Seit 50 Jahren wird dort der kommerzielle Reaktor in 50 Jahren angekündigt und bisher nur gezeigt, dass Materie als Plasma mit 100.000.000 Grad Celsius mit stark gekühlten Magneten nur Sekunden in Schach zu halten sind.
Im Vergleich würden die Amerikaner immer noch in Los Alamos an der 1. Atombombe bauen und würden auf noch mal 40 Jahre Entwicklung verweisen.

Warum steigt man dort nicht aus aus dem radioaktiven Fusions-Reaktor Greifswald?

Dieser ist so aussichtsreich wie das Mars-Programm der NASA und die Besiedlung des Mars. Die kosmische Strahlung für den Flug zum Mars und wieder zurück, wäre sehr wahrscheinlich tödlich. Die nötige Panzerung gegen die Strahlung wäre so schwer, dass man dann nicht mehr hin- und zurückfliegen könnte.
Das weiß schon man schon jetzt und trotzdem setzt man 50 Milliarden Dollar in den NASA-Sand.

Nach dem Unfall in Japan waren in D die Geigerzähler ausverkauft.

Mehr ist zu den mathematischen und physikalischen Unkenntnis eines Großteils der Deutschen und besonders der medialen "Elite" nicht zu sagen.
Folgend dieser Panik hätten sich hunderttausende in den 60er Jahren nach den Atom- und Wasserstoffbombenversuchen der Amerikaner und Russen aus Angst vor dem radioaktiven Strahlentod in einen Selbstmord stürzen müssen.

Wann begreift es die mediale Welt?

Wir sind eine verdammt Zähe Art, die auch viel Radioaktivität und chemische Gifte aushält.

Wenn diese chemischen Gifte man ähnlich gut detektieren könnte, wie Radioaktivität, dann wären die Tanks in Japan gar kein Thema. Jeder Wohnungsbrand wäre ein Riesenunfall und der Hochhausbrand in London ein Mega-Verseuchungsereignis durch einen verstaubten Kühlschrank.

Aber so sind die armen Toten für ein paar Tage die Opfer des Londoner Kapitalismus.
Dabei war ganz London einer erheblichen Wolke aus Supergiften wie Furanen und Dioxinen ausgesetzt, die beim Verbrennen von PVC in den Wohnungen entstanden.

Ich habe auch noch nichts von Vorschriften für Kühlschränke oder andere Elektrogeräte gehört, die nun erlassen und dann auch überprüft werden sollten. Von der Minimierung von Brennlast in Wohnungen war auch noch nicht die Rede.
Die Fassaden-Elemente aus quasi verfestigten Ölschaum und feuerschwachem Alu waren wohl Dummheit genug.

PVC ist ein Teil der "Radioaktivität" der chemischen Industrie.

Das Thema ist nicht Abwiegeln vor radioaktiven Gefahren, sondern das Abwägen, ob das Ablassen dieses Wassers wirklich eine große Gefahr ist, besonders in Relation zu den Gefahren die wir uns Antun und die eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit brauchen.

Hunger, Klimawandel, Artensterben, Plastikmüll in den Meeren, Agrarindustrieverwüstung, chemische Verschmutzung sind leider sehr viel schlimmer als unsere Probleme mit Radioaktivität.

Mein Tipp an Redaktionen: Biologen, Chemiker, Physiker und Mathematiker anstatt nur verhinderte Schriftsteller und Politiker einzustellen.

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