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  • freudhammer

665 Beiträge seit 14.12.2014

Medien zu Zeiten des Dauerkriegszustandes

Täglich beweist es sich aufs Neue, dass sich die Öffentlich-Rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten - was Politik angeht - zu Propagandainstrumenten entwickelt haben. Wir sind seit 1999 im Krieg, entsprechend ist die Berichterstattung und es gibt offensichtlich eine Weisungsgebundenheit, gepaart mit vorauseilender Servilität auf Grund von Karrierestreben oder Angst um den Arbeitsplatz.

Eigentlich sollten die Funkhäuser, zusammen mit der Presse, die vierte Säule der Demokratie sein, die die Politik und Justiz kontrolliert und den Finger in Wunden legt. Doch heute sind sie Teil der Einlullungsindustrie und Sprachrohre der Kriegstreiber, was ein Unglück für unser Land ist. Da der Tiefe Staat, oder wer immer, beschlossen hat, dass es wirtschaftlich von Vorteil ist Dauerkrieg zu führen, wird permanente Volksverdummung auch für als dauerhaft erforderlich gehalten. Und: Der Vergleich mag ein wenig übertrieben klingen: So wie die Römer ihren Delinquenten das Kreuz, auf das sie danach geschlagen wurden, selber tragen ließen, so müssen wir heute unsere eigene Desinformation auch noch selber finanzieren, strafbedroht!

Dabei ist - zumindest in unserem Haushalt - eine vollständige Veränderung des Medienverhaltens eingetreten: Man holt sich politische Information und Spielfilme aus Internet-Archiven und entscheidet nach Lust und Laune, wann man dies tut und wen man sich ins Wohnzimmer holt. Und immer, wenn man versehentlich im normalen Fernsehen landet, erschrickt man und kann sich kaum mehr vorstellen, dass man einmal auf diesen Mist angewiesen war.

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