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  • Max L.

mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2014

Es ist mal wieder nicht zu fassen

Vermutungen stellt er darüber nicht an, sondern fordert nur die Regierungen auf, in ihren Ansatz diese Verweigerungshaltung einzubeziehen, um die Zahl der Todesfälle zu minimieren.

Warum bitte? Auch die einzige Risikogruppe hat das Recht, sich selber zu schützen - oder eben auch nicht. Wir sind inzwischen schon so weit, dass Menschen gegen ihren ausdrücklichen Willen geschützt werden sollen. Und alle anderen werden bezichtigt, diese Menschen, die sich gar nicht schützen wollen, zu gefährden. Anders sieht es in den Pflegeeinrichtungen aus. Dort kommt man nicht umhin, etwas zu tun, aber man kann diese Orte auch gezielt schützen. Grundsätzlich gilt aber, dass die Regierungen kein Recht haben die Zahl der Todesfälle um jeden Preis und gegen den Willen der Betroffenen zu minimieren. Das muss endlich mal in die Köpfe wenigstens der Journalisten rein.

Annehmen könnte man, dass mit zunehmendem Alter die Angst vor dem Sterben abnehmen könnte.

Sag bloß!

Vielleicht werden die Risiken nicht verstanden oder als nicht so gefährlich betrachtet

Natürlich, die sind ja alle zu doof, diese Alten, die kapieren einfach die Angstmache nicht.

vielleicht glaubt man den Informationen der Medien, Experten und Regierungen nicht

Nein!!! Das darf doch nicht sein, Die Medien bringen doch nur gecheckte Fakten. Die Experten sind sich alle einig. Und die Regierungen haben uns noch niemals nie nicht belogen!

oder man blockt Gefährdungen deswegen stärker ab, weil man weiß, dass man sowieso auf den Tod zugeht und man davon nichts wissen will.

Oder das, was hier mal wieder verbreitet wird, ist der bei Telepolis inzwischen übliche Schwachsinn.

Es könnte aber auch einfach sein, dass sich ältere Menschen schwer damit tun, ihr Verhalten vorübergehend zu ändern, oder dass sie sich etwa genieren, wenn sie Masken tragen sollen.

Es könnte aber auch sein, dass die Telepolis-Redaktion den "Point of no Return" verschlafen hat, in ihrem Corona-Alarmismus derart verfangen ist, dass selbst ein ja nicht gerade mehr junger Redakteur wie Herr Rötzer nicht auf die Idee kommt, dass viele ältere Menschen sich seit vielen Jahren mit der Medien- und Regierungspropaganda beschäftigen und längst wissen, wie sie andere Quellen nutzen und ihre Schlüsse daraus ziehen können. Und da haben viele längst festgestellt, dass Covid-19 zwar potentiell gefährlich ist, so wie andere Virusinfektionen auch, es aber rein gar nichts bringt, sich davor in die Hose zu machen, die Windel aber im Gesicht zu tragen. Sie schützen sich durchaus (wenn nicht, warum sterben sie nicht alle?), aber mit allgemeinen Hygienemaßnahmen. Man geht hustenden Menschen aus dem Weg, wäscht sich nach dem Einkaufen gründlich die Hände, lebt möglichst gesund und stärkt das Immunsystem und - wichtigster Punkt - vermeidet den Alarmismus von ARD bis Telepolis. Beim letzten Punkt bin ich noch nicht so weit, ich bin aber noch keine 60. Bis ich wirklich zur Risikogruppe gehöre, werde ich das auch noch verinnerlicht haben. Denn was wirklich krank macht, ist diese Art von Journalismus.

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