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  • sleepdoc

mehr als 1000 Beiträge seit 09.01.2013

Antibiotika wie Smarties verteilt

Wenn ein Arzt einem Patienten ein Antibiotikum verabreicht, ohne vorher dessen Einverständnis dafür einzuholen, erfüllt das -außer bei Notfällen und nicht einwlligungsfähigen Patienten- den Straftatbestand einer Körperverletzung. Ein Landwirt darf dem Futter der Schweine, der Rinder und des Geflügels ohne Probleme zu bekommen 6-8 verschiedene Antibiotika beimischen. Gleiches gilt bei der Fütterung von Aquakulturen.

Dies dürfte ein wesentlicher Grund sowohl für die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, als auch für die Entstehung von Antibiotikaallergien sein.

Im 10 km-Umkreis von Massentierhaltungen in Niedersachsen, NRW und Holland wurden bei über 50 Prozent der Bevölkerung hochresistente Keimbesiedlungen festgestellt, bei den Personen, die diese Betriebe betreten, sogar in annähernd 100 Prozent. Die Zahlen sind seit über 10 Jahren bekannt. Geändert hat sich seitdem (egal unter welcher Regierung): NICHTS.

Auf der einen Seite die Lobby der Pharmaindustrie und der Fleischerzeuger, auf der anderen Seite: NICHTS.

Die Zustände sind kein Geheimnis, es gibt im Internet, ja sogar gelegentlich in den ÖR Medien, in den Printmedien, in Büchern unzählige Quellen, die jedermann zugänglich sind. Es gibt in jedem Supermarkt Bioprodukte. Aber was will der „Verbraucher“ dsvon wissen? NICHTS

Es ist eine Frage der Zeit, bis der genetische Zufall die entscheidende Mutation erfolgen lässt, um einen virulenten Keim zu erzeugen, der halb Europa entvölkert, dann wird die Einsicht kommen. Für ein paar Millionen Menschen dann leider zu spät. Besser als nie...

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