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  • freudhammer

683 Beiträge seit 14.12.2014

Wir wissen viel zu wenig und das soll wohl auch so bleiben

Jeder Nachkriegsdeutsche, dem man gleichsam mit der Muttermilch eingegeben hat, dass Juden immer Opfer sind, und jeder, der das in Frage stellt, quasi zum Schurken, ja fast zum Täter wird, hat es nicht leicht heute. Und doch kann man sich um das Thema nicht herumdrücken, denn wohin man sich auch wendet, Juden sind schon da. Auch wenn sie nur 0,2 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sie haben es in zweitausend Jahren, kraft ihres Talents in Organisation, Kultur, Finanzwirtschaft und Welthandel gelernt, viele Schlüsselstellen dieses Planeten zu besetzen.
Doch wie ein Bauer reden sie ihre Ernte klein und sind Meister im Lamento, sie prahlen nicht, um keinen Neid und keinen Zorn zu erregen. Dies geht schon so seit der Antike. Sie taten alles, dass uns die Geschichten ihrer Fluchten und Vertreibungen auch in unseren heiligen Büchern immer gegenwärtig sind. Wir wissen viel mehr über ihre Flucht aus Ägypten, aus Babylon, aus Jerusalem usw. als über die Geschichte der Fluchten und Vertreibungen unserer eigenen Völker.

Nun haben wir alle einmal die Holocaustserie von Marvin Chomsky verfolgt und spätestens seit dieser Zeit laufen wir Deutschen mit gesenktem Kopf herum, auch wenn keiner unserer Vorfahren etwas mit den Nazis und erst recht nicht mit KZs zu tun hatte, ja, auch wenn die Vorfahren unter diesem Hitler fast verhungerten und verbluteten. Wir schämen uns, weil die Mörder unsere Sprache sprachen und wer uns Deutsche kennt, weiß, dass wir auch dabei sehr beständig und treu sein können. Juden ist diese Art von Scham offenbar fremd, weswegen sie uns durch beständiges Erinnern in unserer Demutshaltung bestärken. Ihnen zur Seite, fast noch eifriger, stehen manche unserer Landsleute, die sich dadurch als besonders reuig und lauter hervortun wollen. Doch auch darauf will man sich nicht verlassen, deshalb droht man offen damit, uns bei der geringsten unpassenden Wortmeldung in die Rassisten- und Naziecke zu stellen. Sie selber haben aber, bezogen auf Israel, nicht das geringste Problem damit chauvinistisch und rassistisch zu sein.

Aber gemach. Ich habe gelernt, dass Jude nicht gleich Jude ist und es mehrere Arten davon gibt. Eins haben sie gemeinsam, die wenigsten der heute lebenden kommen aus dem „Heiligen Land“, sondern stammen aus Osteuropa. Von dort sind sie nach Amerika, Israel und Westeuropa ausgewandert.
Man sieht es an ihren vielfach blonden Haaren und blauen Augen. Semiten, also Araber, sehen anders aus. Aber natürlich gibt es auch semitische Juden und auch äthiopische Juden mit dunkler Haut, Letztere werden aber von den rassistischen Zionisten in Israel nicht geduldet.

Gerade als ich Juden zu unterscheiden lernte, die gläubigen Juden, die den neokolonialen Staat Israel ablehnen, die säkular bürgerlichen Juden der höheren Klassen in Europa und Amerika und die jüdischen Nationalisten, die in der Mehrzahl atheistischen Zionisten, fiel mir die Schrift von Israel Shahak, "Jüdische Geschichte, jüdische Religion", in die Hände. Ich kann es nur jedermann empfehlen um zu erkennen, dass unser heutiges Bild von der freudlichen jüdischen Religion, nennen wir es „dringend ergänzungsbedürftig“ ist.

Die US-Filmdokumentation „One of Use“, bei Netflix, die von chassidischen Juden in New York erzählt, vertrieb mir dann die letzten Illusionen von einer freundlichen Religion. Die Mauer, die sie um ihre 300 000 Mitglieder errichtet haben, ist nicht aus Beton, aber in ihrer Totalitarität und Unmenschlichkeit nicht weniger inhuman wie die, mit der sich die Zionisten in Israel eingemauert haben.
Ach ja, die Zionisten, die jüdischen Nazis, hätte ich bald vergessen. Sie haben lange Zeit mit den deutschen Nazis zusammengearbeitet, die mir zugängliche Geschichte schweigt darüber, wie sehr und wie lange dies geschah, 150 000 sollen auch im Krieg für die Nazis gekämpft haben.
Wenn man dann bedenkt, wer die Nazis überhaupt finanziert hat, internationale Konzerne und Banken, dann gerät unser Geschichtsbild schwer ins Wanken.
Dass die russische Revolution praktisch eine jüdische Revolution war, das ist mittlerweile bekannt, denn beinah alle führenden Bolschewiki waren Juden und der Jude Lenin ließ jeden Russen töten, dem Antisemitismus nachgewiesen werden konnte. Bei uns ist es heut noch nicht so weit, doch wer zu laut an der Geschichtsschreibung der Alliierten zweifelt, der landet auch im Zuchthaus, selbst wenn er ein Greis ist. Ich weiß aber auch um die Widersprüche, die sich auftun, die ich auch nicht plausibel erklären kann.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.11.2018 23:58).

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