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  • exkoelner

mehr als 1000 Beiträge seit 28.06.2012

Pharmaindustrie im Verbund mit Ängste triggernden Regierungen

Am Wochenende wird wieder ein Bekannter beerdigt, Selbstmord. Anfang 40, gesund, keine finanziellen oder sonstwie gravierende, von außen erkennbare Probleme - wahrscheinlich tiefe Depressionen. Vor 3-4 Jahren lernte ich einen 30-Something kennen, gut aussehend, ähnlich wie oben und erfuhr dann ein Jahr später - sprang aus dem 11. Stock, weil er eine HIV-Diagnose bekommen hatte. Mein Neffe, 16, muss jetzt zum Kinderkardiologen wegen verdacht auf Herzklappenfehler. Natürlich hat er auch Übergewicht. Da er bereits im Kindergarten "Probleme" der Anpassung hatte, bekam er die Diagnose ADHS und wurde dementsprechend Medikamentiert ... ob Amphetamin-artige Drogen an Kinder über Jahre und Jahrzehnte verabreichen, damit evt. etwas zu tun hat, wird wahrscheinlich nie geklärt werden. Ich riet damals davon ab, aber alle Zeitungen, Ärzte, Regierungen fanden und finden das bis heute wohl völlig in Ordnung so.

Die zwei o.g. Selbstmorde sind nicht die einzigen aus meinem persönlichen Umfeld der letzten Jahre. Ich vermute, das bei einigen auch Drogen in jeglicher Form eine nicht unerhebliche Rolle dabei spielten - aber nur reine Vermutung. Als ich noch im Medienbereich arbeitete, ist mir der hohe Drogenkonsum schon immer aufgefallen. Einem Freund wurden mit 38 alle Zähne gezogen, er bekam eine Vollprothese, weil er 10 Jahre zuvor über mehrere Jahre Speedsüchtig war. Wohl eine klassische Spätfolge von Speed. (Wie war das noch mit Volker Beck von den Grünen: "Das Chrystal Meth hatte ich für einen Freund besorgt") Ein Jahr später starb er, weil er nach einer "Suchtverschiebung" von Speed auf Alkohol, und einer beachtlichen Palette von Schmerzmitteln, verschrieben von so nem "In-Arzt" in Berlin Mitte, nach einem Sturz innerlich verblutet ist. Der Arzt hatte ihm gleichzeitig die nagelneuen Anti-Alk-Tabletten verschrieben und hochdosierte Schmerzmittel, inklusive natürlich Opiadhaltige, obwohl er ihm offen gesagt hat das er Alkoholiker ist. Ein anderer ist mit 35 vor 5 Jahren gestorben, weil er nur noch 2 Helferzellen hatte - da konnte selbst die beste Medizin wohl nichts mehr retten. Wir alle fragten uns, warum ist der blos nicht schon viel früher zum Arzt ist, und sich auf HIV testen lassen hat? Sein bester Freund meinte, das er wohl Angst hatte ausgegrenzt zu werden und auch diverse andere Ängste hatte.

Viele Hipster, Irgendwas-mit-Medien, Livestyle-Schwuchteln, aber auch mittleres Management steht oft, so weit ich das beurteilen kann, unter enormen Leistungsdruck und greifen zur "Entlastung" nicht selten zu Drogen. Mal legale, mal illegale, mal beides. Da Drogen ja fast immer auch psychische Auswirkungen haben, wir alle kennen den Paracelsus-Spruch: "Die Dosis macht das Gift" ... könnte dieser zunehmende Drogenkonsum auch mit auslösender Faktor der zunehmden Volkskrankheit Depression" sein. Und leider ist ja Sucht auch oft begleitet von Kontrollverlust und steigert die Dosis fast automatisch, wegen sinkender Wirkung. Hat wohl was mit den Rezeptoren, der sinkenden Fähigkeit körpereigene Endorphine (Lustgewinn) zu produzieren ... bla.

Der Wachstum orientierte Kapitalismus, bzw. die Gesellschaftsnormen, die dieser produziert in Kombination mit dem damit eng verknüpften Konsum-Denken, Kauf-dich-Glücklich wird zumindest in meinem Umfeld zunehmend "ergänzt" durch direkte "Glücks-Drogen" aller Art, und tötet schon seit langem.

Und jetzt dürfen wir erleben, wie Pharma-Lobbies in trauter Komplizenschaft mit Regierungen die Lebensumstände für uns alle mit noch mehr Angst "bereichern" und als einziges Gegenmittel noch mehr Pharma anzubieten haben. Für meinen Geschmack reicht das, was die Pharmaindustrie bis jetzt schon an Terror der Gesellschaft antut, völlig aus. Sind Regierungen nicht willens, oder nicht in der Lage das zu begreifen?

Angst tötet - hier und jetzt, und das schon seit Jahrzehnten! Christoph Schlingensief hat diese Phänomen mit seiner Kunst-Aktion "Church of Fear" versucht zu beschreiben.

Und bevor irgendwer schreibt: Ja klar, sind ja auch alles Randgruppen und Überdrehte Ausnahmen. Ich kenne immer mehr Hetero-Freunde, die nicht in "Irgendwas-mit-Medien" arbeiten, die ähnliches Verhalten zeigen. Was meinen Beobachtungen nach noch halbwegs klappt, sind Familien in stabilen Beziehungen ... aber daran wird mit Corona ja auch gearbeitet: "Social Distancing". Das eine "räumliche Distanz" zur Ansteckungsprävention nicht mit "Social Distancing" übersetzt wird, brauche ich ja hier hoffentlich niemand erklären.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.06.2020 16:52).

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