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  • Mac Addict

mehr als 1000 Beiträge seit 04.05.2001

Zuschläge für „Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren“ rechtens?

Moin!

Immer häufiger lese ich im Kleinstgedruckten der AGB von
Telekommunikationsanbietern — insbesondere im Mobilfunk — daß für die
„Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren“ zusätzliche Gebühren
gefordert werden.
Zudem werden für zurückgebuchte Lastschriften teilweise horrende
Gebühren von bis zu 25 EUR verlagt.
Auch das für mich eigentlich selbstverständliche Ausfertigen einer
gedruckten Rechnung und deren Versand werden oft extra berechnet.

Wie ist das rechtlich zu beurteilen?

Oft habe ich schon gelesen, daß ein Unternehmer in geschäftlichen
Beziehungen zu Privatleuten eigentlich zur Papierrechnung
verpflichtet ist.

Und was das Lastschriftverfahren angeht, so halten sich die meisten
Anbieter sehr bedeckt, was den Termin der Abbuchung angeht. Die Höhe
der zu erwartenden Abbuchung kann man auch oftmals nicht überblicken,
da die Abbuchung oftmals binnen kürzester Frist nach oder hin und
wieder sogar vor dem Rechnungsversand erfolgt und ein online-Zugriff
auf Rechnungs- oder Verbindungsdaten oft nicht möglich ist.

Dadurch wird dem Kunden zugemutet, nahezu jederzeit beliebig hohe
Beträge auf seinem Konto vorzuhalten, will er nicht riskieren, die
oben angegebenen hohen Rückbuchungszuschläge zahlen zu müssen oder
gar mit einer Anschlußsperre „abgestraft“ zu werden.

___
MA 
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