Avatar von tertium non datur
  • tertium non datur

mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

Entspricht so ziemlich meiner Interpretation

Allerdings glaube ich nicht so richtig, dass der Herr alleine, auf eigene Rechnung gehandelt haben soll. Für mich riecht das eher nach OK:
https://www.heise.de/forum/p-30278523/
Zugegeben widerspricht dem ein Bericht der ARD-Börse von 12.4., zumindest teilweise:

Eine kleine Auffälligkeit aus Börsensicht muss noch erwähnt werden. Es gibt verschiedene Derivate, mit denen auf fallende Kurse der BVB-Aktie gewettet werden kann. Auffällig ist, dass gestern vor dem Zeitpunkt des Anschlags mindestens zwei Put-Optionsscheine im Frankfurter Handel gekauft wurden, die sonst nur an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter Handelsplattform Euwax gehandelt werden. Beide Umsätze waren allerdings relativ gering. Leerverkaufspositionen liegen dagegen derzeit nicht vor.
Die betroffenen Optionsscheine sind so sehr "aus dem Geld" und weisen einen derart hohen Spread auf, dass der oder die Käufer entweder extrem unerfahren sind oder aber einen extremen Kursabsturz erwartet haben. Auch wenn mit dem Kauf auf eine Niederlage des BVB gegen den AS Monaco gewettet wurde, wäre die Chance auf signifikante Kursgewinne mit diesen Papieren sehr gering gewesen.

> http://boerse.ard.de/aktien/borussia-aktie-trotzt-dem-terror100.html

Müsste sich aber anhand genauerer Betrachtung der Käufe und Verkäufe von BVB-Puts des letzten halben (oder ganzen) Jahres aufklären oder zumindest erhellen lassen, denn falls hier OK dahinter stehen sollte, dürften die wohl nicht so doof gewesen sein, ihre Optionsscheine erst wenige Tage vorher zu kaufen.

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