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  • Miiich

369 Beiträge seit 22.01.2017

"Technische Gründe" oder systematisches Totschweigen ?

Die Bayernpartei, die bei der letzten Wahl besser abschnitt als sie, wird von Civey aus "technischen Gründen" nicht getrennt aufgeführt, wie es auf Anfrage von Telepolis heißt.

Bayernpartei und ÖDP werden seit Jahrzehnten innerhalb Bayerns und seiner Medienlandschaft im Sinne der etablierten Parteien totgeschwiegen.
Wo keine Konkurrenz wahrgenommen werden kann, ist sie in den Köpfen der Wähler auch nicht vorhanden, außer er sucht gezielt nach ihr im Internet.

Es ist zwar rein logisch und wahltaktisch betrachtet verständlich, dass die CSU mit allen ihr als Regierungspartei zur Verfügung stehenden Mitteln und Seilschaften alles daran setzt, dass die BP von der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen wird. Genauso werden die Grünen, FW und die Bayern-SPD einen Teufel dafür tun, dass die ÖDP und die BP als demokratische Wahlalternativen gesehen werden.

Viel lieber nimmt man eine zweistellige völkische AfD und die Partei der Reichen und Lobbyisten (auch als FDP bekannt) im Landtag in Kauf.

Wo siend die technischen Schwireigkeiten der Umfrageinstitute?
Zwei oder drei zusätzliche Excel-Spalten anlegen?
Oder sind es die Auftraggeber der Umfragen, die bestimmen, nach wem gezielt gefragt werden soll oder nicht?
Ich kann mich zwar irren, aber rein gefühlsmßig und in meiner Wahrnehmung hat das Ganze mit "repräsentativ" oder "neutral" m.E. immer weniger zu tun, es riecht (zumindest für mich) streng nach Meinungslenkung im Sinne der Mächtigen im Lande.

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