Avatar von cracy horse
  • cracy horse

788 Beiträge seit 13.11.2015

Akten würden eine spätere Strafverfolgung zu sehr erleichtern...

Söder & Co schießen aus der Hüfte, da braucht es keine Akten.

Eine Sammlung aller amtlichen Verlautbarungen, Widersprüche, Modifizierungen, Irrsinn bei den Vollzugsorganen vor Ort, Verbrechen in Altenheimen, Behindertenheimen, Kreißsälen, Schulen usw. wären nicht nur ein unerschöpfliches Archiv für Comedys und Tragödien einer späteren Zeit, sie wären auch kriminologisch eine Fundgrube.
Man nehme den kürzlich verhandelten Fall eines über 90-jährigen, der als siebzehnjähriger Wachmann in einem Nazilager war. Er war damals minderjährig, mit 17 Jahren rechtlich noch ein Kind, er hat den Job oder die Abordnung dorthin vermutlich mehr oder weniger zufällig bekommen, es war Ende des Krieges, Kinder wurden eingesetzt, wo Lücken zu besetzen waren, wurden an die Front geschickt. 75 Jahre später wurde er vor Gericht gestellt. Man kann sich schon ausmalen, was einmal vor einem ordentlichen Gericht rauskäme, würden die ganzen amtlich angeordneten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, aus Dummheit, Untertänigkeit, oder Karriereangst einmal verhandeln. Da ist es schon besser, wenn es keine Akten gibt, da braucht man sie dann auch nicht für 120 Jahre wegsperren....

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