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  • cassikov

120 Beiträge seit 02.10.2018

Keine Akten - eine dreiste Lüge

Vor ein paar Jahren habe ich mal im Öffentlichen Dienst gearbeitet. Wenn die Bayerische Regierung behauptet, dass angeblich keine Akten zu Corona-Beschlüssen bestehen, kann ich nur laut lachen. Es ist eine dreiste Lüge.

Jeder, der im Öffentlichen Dienst in der Verwaltung arbeitet, weiß, dass jeder Scheiß dokumentiert wird. Für jede noch so unwichtige Sitzung entsteht ein Protokoll und für Verordnungen oder Entscheidungsgrundlagen gibt es unterschiedliche Versionen, in denen jede Hierarchieebene herumredigiert. Gerade bei den Landesbehörden türmen sich daher die Aktenberge in der Größe von Regenwaldgebieten auf. Einen Vorgang ohne Akte gibt es im Öffentlichen Dienst nicht.

Und gerade bei solch einem wichtigen Thema wie Corona gibt es keine Akten? Glaub ich nicht. Die entsprechenden Personen müssen direkt aus dem Staatsdienst wegen Verstoßes gegen ihren Diensteid entlassen werden.

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