Avatar von Buttersäure
  • Buttersäure

489 Beiträge seit 02.07.2017

physischer Distanz ist in Polen kein größeres Problem

Die vom ZDF haben heute Nachmittag gezeigt wie die das machen. Das geht aber nur mit einer homogenen Bürgergemeinschaft. In Deutschland wäre das unmöglich. Ja, ich vermisse in solchen Krisen einen wie Josef Stalin. Der hätte für Ordnung gesorgt und niemand hätte aufgemuckt.

Im ZDF gegen 16 Uhr faselte der Moderator davon das die Corona Einschränkungen bald Geschichte sein könnten. Er verwies immer und immer wieder auf die für heute angekündigte Presseerklärung von Merkel. Er ließ auch keinen Versuch ungenutzt, seine Interviewspartner danach zu befragen, wann wir die Beschränkungen nun endlich aufheben sollen.

In Polen gibt es auch keine wie den Mahatma Habeck. Von dem bin ich enttäuscht. Hatte er vor der Coronakrise noch zu jedem Thema eine Antwort oder einen Lösungsvorschlag ist er mittlerweile ratloser geworden aber nicht unpräsenter.

Nur durch die Seilschaften im ÖR ist den Grünen die Dauerpräsenz in Talkshows sicher. Es ist erschreckend wie sich das "politisch neutrale" ZDF als Grünen-Wahlhelfer entlarvt. Um 19:20 Uhr "Berlin direkt" große Bühne für Robert Habeck und um 22:15 bei "Illner" eine noch größere Bühne für Robert Habeck. Ein Mann ohne jegliche Sachkenntnis, Lösungsorientierung und Gott sei Dank auch (noch) ohne Entscheidungsbefugnis, wird hier öffentlich vom ZDF hofiert und gepuscht. Was mich erstaunt ist, dass weder Politiker aus der FDP noch aus der AfD zum Thema Corona eingeladen werden und ihre Meinung kundtun können. Betrifft das Thema ausschließlich CDU/CSU/SPD und GRÜNE? Hört endlich auf diesen Nichtsnutzen von den Grünen eine Plattform nach der anderen zu bieten. Ich frage mich wie jemand ständig vom ÖR eingeladen wird, der mit dem Begriff Heimat und Patriotismus nichts anzufangen weiß. Scheinbar muss zumindest bei Illner das Präsenzabonnement bei dem ehemaligen SED-Mitglied erfüllt werden. Man versteht sich ja so blendend.

Aber hey, der doofe Gebührenzahler zahlt's doch, ob er will oder nicht. Also was soll's? Die Devise bei den Öffentlich Rechtlichen scheint zu sein: Hau raus die Kohle solange es noch geht.

Das Virus lässt sich leider nicht verbieten, auch eine Steuer hilft nicht, totreden und Versprechungen helfen auch nicht. Somit sind alle Methoden der Grünen ausgeschöpft. Die Grünen waren, sind und bleiben, eine Schönwetterpartei, die meist von denen gewählt werden, denen es super gut bis zu gut geht. Tatsächlich irgendwelche Ideen zur Beseitigung eines echten Problems haben sie nicht.

Die SPD ist nicht besser. Da unsere Politik noch im Februar 2020 tonnenweise Material der gesundheitlichen Sicherheit nach China verfrachtet. Kekulé bringt es bei der ARD (05.04.2020 bei Anne Will) gegenüber Scholz auf den Punkt. Er mahnte Scholz nicht darüber zu reden, wie die Zukunft aussehen soll, sondern welche Verantwortung er im Jetzt wahrnehmen muss. Dass die Politik es jetzt fertig bringen muss Hersteller im maschinenbaustarken Deutschland zu gewinnen, die sofort den fehlenden kompetenten Mundschutz in Massen produzieren können. Als Antwort fabuliert Herr Scholz von Konkurrenz auf dem Weltmarkt, von dauerhaft höheren Preisen für Versicherungen, von Schwierigkeiten beim Absatz danach, von der Bereitschaft der Unternehmer Maschinen aufzustellen.

Wir werden leider nicht von "Fachleuten" regiert. Da appelliert beispielsweise ein Ärztepräsident an die deutsche Bevölkerung: "Tragen sie Schutzmasken im öffentlichen Raum zu ihrer Sicherheit". Und die Politik erzählt uns gebetsmühlenartig, dass Masken tragen überhaupt nicht nötig sei, weil sie keinen Einfluss auf die Viruserkrankung hätte. Und das nur,weil die Verantwortlichen nicht in der Lage waren,die nötigen Schutzmasken zu beschaffen. Dadurch wurde billigend in Kauf genommen, dass sich das Virus viel schneller ausbreiten konnte. Wer in dieser Merkel-Regierung übernimmt eigentlich die Verantwortung für dieses eklatante Versagen?

Bewerten
- +