Ex-US-Präsident Jimmy Carter bezeichnete in 2015 das politische System der USA als Oligarchie. Siehe z.B. das Buch "Imperium USA" des schweizer Historikers Daniele Ganser von 2020, S. 53/54. Ganser schreibt dort: "Der frühere amerikanische Präsident bestätigte 2015, dass in den USA die Superreichen die Fäden der Macht in der Hand halten". "Über finanzielle Zuwendungen bestimmen die Superreichen, wer Präsident wird und wer in den Kongress einzieht."
Oder siehe auch (auf englisch): http://archive.is/ZGejT
Demokratien können umfunktioniert und pervertiert werden, so dass Politik gegen das Allgemeinwohl üblich wird. Das soll es auch schon im antiken Athen gegeben haben.
Eine Demokratie ist nicht zwangsläufig humaner als ein autoritäres System.
Auf den Schiffen der Piraten der Karibik herrschte Demokratie. Im antiken Athen gab es viele Sklaven. Die Demokratie der USA schloss seinerzeit Indianer und Schwarze aus, welche als Menschen vierter Klasse behandelt wurden. Die französische und britische "Demokratie" waren bis zum Ende des zweiten Weltkriegs und noch etwas später Kolonialreiche, in denen das "Mutterland" bestimmte und die Kolonien über den Tisch zog. Sogar die britische "Demokratie" ging brutal gegen demokratische Bestrebungen in ihren Kolonien vor.