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Re: Wer hat denn diese Söldnertruppen finanziert ?

D.o.S. schrieb am 14.03.2020 17:07:

DJ Holzbank schrieb am 14.03.2020 16:29:

Man sollte nicht so tun, als seien diese Arbeiter und Soldaten einfach nur irgendwie "für Demokratie" gewesen. Nein, das waren Revolutionäre.

Wie jetzt ? In Deutschland ? Hatten die auch alle eine Fahrkarte ? ;)

Am 10. Januar 1919 trafen sich etwa 50 Spitzenvertreter der deutschen Industrie-, Handels- und Bankenwelt und richteten einen Antibolschewistenfonds der deutschen Unternehmerschaft ein. Paul Mankiewitz von der Deutschen Bank organisierte das Treffen in den Räumen des Flugverbandshauses in Berlin. Unter den eingeladenen Teilnehmern, die ausdrücklich höchstpersönlich erscheinen sollten, waren Industrieverbandschef Hugo Stinnes, Albert Vögler, Siemens, Otto Henrich (Siemens-Schuckert-Werke), Ernst von Borsig, Felix Deutsch von der AEG, Arthur Salomonsohn von der Disconto-Gesellschaft.

Gibt's da nen Link zum Nachlesen ?

Nein, das ist aus dem folgenden Wiki-Artikel und mehr "Fleisch" findet sich da nicht:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Antibolschewistische_Liga#Einrichtung_des_Antibolschewistenfonds

Zu all diesen Finanzierungsfragen faschistoider Gruppierungen (die Freikorps trugen schon Hakenkreuz) durch das deutsche Kapital während der Weimarer Republik halten sich bundesdeutsche Historiker sehr bedeckt. "Im Haus des Henkers spricht man nicht vom Strick".

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