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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Re: Und wo bleibt die Verschwörungstheorie?

Da kündigte sich eine äußerst entschschlossene Jugendbewegung an, die sich einfach nicht mehr verhindern ließ, nicht mit Mockingbird und auch anders nicht. Wie, wenn man an deren Spitze jemand etabliert, der dem Ganzen zumindest die Spitze nimmt? Der dafür sorgt, dass alles in unverständlichen Methapern versinkt, und in Aphorismen, die nie jemanden zum Ziel haben? Das Wirken Dylans kann man als gelungenen Versuch betrachten, zu verhindern, dass irgendwo irgend ein Ball in irgend ein Tor geschossen wird. Alles löst sich in Mataphysik, die ziemlich bekifft daher kommt und eine dann weiter nicht spezifizierte Esoterik. Eigentlich weiß niemand, was der eigentlich will, aber man wirkt intellektuell, wenn man so tut, als habe man es verstanden. Wohl auch das Motiv Barrack Obamas, diesem einen Preis zu verleihen. Ich würde sagen, es gehört zu den eher angenehmen Seiten der Trump-Administration, dass sie uns derlei erspart.

So wird es gewesen sein. Dylan war nicht der einzige Nebelwerfer. In Deutschland fielen mir spontan Wolf Biermann und Joschka Fischer ein, wobei Letzterer uns wenigstens mit Gesang verschonte.

Doch was hilftts, der große Commander hat sich viel Mühe gegeben uns zu verarschen, womit wir uns ein wenig herausreden können.

Nur eins noch. Hat Robert Zimmermann wirklich "Blowing in the wind" geklaut? Wikipedia behauptet etwas anders, was ja leider auch nichts heißen will.

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