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  • freudhammer

999 Beiträge seit 14.12.2014

Johnson ist offenbar ehrlicher

Das muss man Boris Johnson lassen, er tut beim modernen Sklavenhandel nicht so scheinheilig, als ginge es um Humanität. Als Lakai der Wirtschaft will er nur schlaue und junge Arbeitskräfte, die Gewinn versprechen. Bei uns würde sich solche brutale Ehrlichkeit nicht auszahlen. Zwar zogen Merkel und Gauck vor 2015 auch durch die Welt und schwadronierten von Deutschland als Einwanderungsland. Doch als die Migranten dann kamen, verkaufte man die Angelockten den Einheimischen als Flüchtlinge und Asylanten, wobei die echten Flüchtlinge und das Asylrecht Schaden nahmen. Doch nur auf der „Asylantenschiene“ konnte man sich auf das jahrzehntelang gezüchtete Schuldgefühl der Deutschen verlassen, die in ihrer Mehrheit nie etwas anderes sein wollen als hilfsbereite, weltoffene Menschen. Nur die in der DDR sozialisierten Mitbürger hatten von dieser Gutmenschenmilch nicht genug mitbekommen, kein Wunder also, dass von dort am meisten Widerstand laut wurde. Schnell nannte man sie Pack und Nazis, wobei sich ausgerechnet Sozis und Grüne bei der Beschimpfung bis heute besonders hervor tun.

Bei dieser krummen Tour blieben diejenigen auf der Strecke, die wirklich Hilfe nötig hätten, die Alten, Kranken und Kriegsversehrten in den Lagern, denen man auch dort auch noch die Unterstützung von der UN kürzte.
Nach Europa, besonders nach Deutschland kamen die jungen, gesunden und kräftigen, auch nicht die wirklich Armen, denn diese hätten die Schleusergebühren nicht bezahlen können. In der „Huffington Post“ durfte ein Professor ausführen, dass er die widrigen Fluchtbedingungen als willkommenes Ausleseverfahren sah, denn die langen Fußmärsche und Bootsfahrten sorgten schon für die durchsetzungsfähigen Bewerber…

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.02.2020 22:26).

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