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  • Attoparsec

mehr als 1000 Beiträge seit 12.11.2003

Braunkohleabbau ist eigentlich völliger Blödsinn

Warum?

Nun, wir nehmen etliche Quadratkilometer bestes Ackerland und machen an der Stelle ein Riesenloch.

Für einige Jahrzehnte kann niemand die Fläche nutzen außer dem Stromerzeuger, der die Kohle verbrennt und den Strom verkauft.

Klar, die Kohle hat einen gewissen Energiegehalt und die Sache rechnet sich (heute).

Aber was wäre, wenn man die Kohle nicht abgebaut hätte, sondern PV und Windräder auf der Fläche errichtet hätte?
Wie viel Strom kann die gleiche Fläche während der Jahrzehnte erzeugen, die der Tagebau offen ist?

Und danach stellt sich die Frage wieder. Denn wenn der Tagebau letztendlich mit Grundwasser vollgelaufen ist, dann ist das Ackerland ja immer noch weg. Wie soll denn der entstandene See genutzt werden? Fischzucht? Naherholung? Schwimmende Windräder/PV?

Die Braunkohle kann man nur einmal verbrennen und dann ist die Fläche für immer praktisch nicht mehr nutzbar. Das ist doch kein zukunftsfähiges Konzept...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.08.2018 12:18).

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